Musik-Plauderei . Vivat Bacchus, Bacchus lebe . Wein und Musik

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Musik-Plauderei . Vivat Bacchus, Bacchus lebe … Wein und Musik, ein perfekter Zweiklang! . Mit Hans Hachmann . Joachim Rieth-Vogt Weinexperte . Shichao Cheng (Tenor) . Magdalena Wolfarth (Klavier

 

Berauschendes haben Wein und Musik beide für sich, aber wenn sie zusammen auftreten, kann man sich ihnen kaum entziehen. Eine Fülle von Musikstücken dokumentiert das eindrucksvoll: die „Champagnerarie“ zum Beispiel, in der es allerdings eher um einen aus Südtirol stammenden Wein geht, denn Don Giovanni Textdichter da Ponte kam schließlich von dort. Diverse Trinkchöre aus Opern u. a. von Verdi, der aus der Weingegend Emilia-Romagna stammte und behauptete, Chianti sei für ihn Medizin, beweisen das deutlich, oder zahllose Trinklieder, etwa von Franz Schubert genannt „Schwammerl“, d. h. „der kleine Rausch“, der seine „Forelle“ angeblich nach zahlreichen Gläsern GEMISCHTEN SATZES zu Papier gebracht hat. Auch Beethoven liebte die Wiener Heurigenlokale, obwohl er dann kurz vor seinem Tod 1827 bei Schott’s Söhnen eine Kiste RÜDESHEIMER BERG Jahrgang 1806 orderte. Mit Beethovens und keineswegs nur seiner Musik, beschallen inzwischen die Winzer ihre Reben, zwecks Geschmacksverbesserung und Schädlingsbekämpfung. Näheres dazu, wie etwa auch zu dem Thema „Wein als Mittel gegen Lampenfieber“, versucht der ehemalige SWR2-Musikredakteur Hans Hachmann im Gespräch mit dem Weinexperten Joachim Rieth-Vogt zu ergründen.

 

Als Geschäftsführer der Weinhandlung Wein Forum in der Karlsruher Oststadt, hegt Joachim Rieth-Vogt eine besondere Liebe zum Wein und kennt sich damit bestens aus. Rund 200 Weinsorten aus Frankreich, Italien, Spanien, Portugal und Deutschland werden in dem von ihm mit Ezio Bertolo 1994 gegründetem Laden angeboten. Zweimal im Monat veranstaltet das Wein Forum auch themenbezogene Weinproben.

 

Für die musikalische Begleitung der Veranstaltung treten zwei junge Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe (HfM) auf. Der aus Zhangpu, Süden Chinas, stammende Tenor Shichao Cheng begann seine Musik Ausbildung am China Conservatory of Music in Peking Shichao Cheng und erhielt 2013 seinen Bachelor of Music. Von 2015 bis 2017 studierte er an der Hochschule für Musik in Karlsruhe bei Prof. Stephan Kohlenberg im Studiengang Master Gesang. Er nahm an vielen Meisterkursen teil, u.a. von Peter Schreier, Teresa Berganza, Brigitte Fassbaender, Julia Varady und Christoph Prégardien. Ab 2018 bis 2020 studierte er in der Liedklasse bei Prof. Mitsuko Shirai und Hartmut Höll. Er war Preisträger beim Wolfgang-Rihm-Wettbewerb 2018 und Stipendiat des Yehudi Menuhin Live Music Now. Seit 2020 studiert er am Institut für Musiktheater Operngesang in der Solistenklasse bei Julia Varady und Dorothea Röschmann. Shichao Cheng sang als Tenor Solist bei zahlreichen Konzerten und Opernproduktionen in der HfM so wie in Deutschland und Frankreich. Zu seinen wichtigsten Partien zählen Tamino „Die Zauberflöte“, Belmonte „Entführung aus dem Serail“, Lenski „Eugen Onegin“ sowie Ramiro „La Cenerentola“. Er singt leidenschaftlich gerne Liederabende und hat bereits die Schubert Zyklen „Die Winterreise“, „Die schöne Müllerin“ sowie „Die schöne Magelone“ von Brahms zur Aufführung gebracht.

Magdalena Wolfarth . ©Magdalena Wolfarth

Die Pianistin und Liedbegleiterin Magdalena Wolfarth, im hohenlohischen Crailsheim aufgewachsen, studiert nach ihrem erfolgreich absolvierten Klavierstudium bei Roberto Domingos Liedgestaltung in der Klasse von Mitsuko Shirai und Hartmut Höll an der HfM. Seit ihrem mit Auszeichnung bestandenen Masterstudium führt sie ihr Studium dort im Studiengang Solistenexamen fort. Sie ergänzte ihr Studium außerdem durch einen Auslandsaufenthalt im norwegischen Tromsø. Weitere musikalische Impulse erhielt sie von Anne Le Bozec, David Selig, Axel Bauni, Ulrich Eisenlohr, Daniel Fueter und Ralf Gothóni, während der Akademie Les Heures Romantique von Markus Hadulla und Mitsuko Shirai und beim Bluval-Musikfestival von Gerold Huber und Christiane Iven. Liederabende und Konzerte führten sie unter anderem ins Theater Baden-Baden, zum Wissembourg-Festival, ins Karlsruher ZKM und ins Schumann-Haus Zwickau, wo sie für Hartmut Höll einsprang. Sie ist Stipendiatin der Brahmsgesellschaft Baden-Baden und verbrachte vier Wochen im Studio des dortigen Brahmshauses. Sie wird außerdem vom Verein YEHUDI MENUHIN Live Music Now Oberrhein e.V. gefördert. Für ihre Videoproduktion „Über den Selbstmord“ erhielt sie beim Zukunftsklang Award 2022 den 2. Preis (der 1. Preis wurde nicht vergeben). Neben ihrem Musikstudium ist sie Absolventin eines Germanistik- und Schulmusik-Studiums am Karlsruher Institut für Technologie.

 

Lassen Sie sich von Musik und Wein berauschen und genießen Sie einen außergewöhnlichen Abend!

 

Eintritt: Regulär 10,- € . Mitglieder des Vereins KlangKunst e. V. 5,-€ . Schüler/Studierende 5,- €