11:30 - 14:00

latin musik market . Citlal Calli

 

Sa 6.7.2024 . 11.30 h . latin musik market . Citlal Calli . Alma López (voc & vn) .  Martina Vogt (voc & perc) . Pablo Luengas (voc & g & quena) . Diego (g & cajón & bombo) . Leonhard Schnieder (acc & b) . Guerlio Peralta (voc & g & charango) . Eintritt frei

Citlal Calli spielt traditionelle und zeitgenössische Musik aus Lateinamerika, hauptsächlich aus Mexiko, Argentinien, Bolivien und Peru. Die Mitglieder von Citlal Calli singen alle und spielen Instrumente wie ua Geige, Gitarre, Ukulele, Charango, Bass, Quena (Flöte der Anden) und Bombo (Trommel der argentinischen Pampa).

Anfang der 80er Jahre zog das Sandkorn-Theater in Karlsruhe in die Fabrik an der Kaiserallee um und führte dort als erstes „Murieta“ auf, eine Adaptation des einzigen von Pablo Neruda geschriebenen Theaterstücks „Glanz und Tod des Joaquín Murieta“.

Der Regisseur Martin Schlagenhauff suchte ein Ensemble für die Musik und erfuhr, dass im Studentenmilieu der Stadt eine lateinamerikanische Musikgruppe existierte. Die Musiker wurden zusammengetrommelt, und dies war die Geburtsstunde von Citlal Calli (auf Aztekisch „Haus der Sterne“).

Kurz darauf fand auch die erste Fiesta Latina in der damaligen Oststadthalle statt, eine Veranstaltung, die seit ihrer Geburtsstunde über 20 Mal vorwiegend am zweiten Mai-Wochenende gefeiert wurde. Heute wird bundesweit in vielen Städten Fiesta Latina zelebriert, der Name ist aber eine Karlsruher Erfindung. Citlal Calli war Mitbegünder der Fiesta Latina.

Nach dem Studium und unzähligen Auftritten überall in Deutschland gingen die meisten Mitglieder der Gruppe zurück in die Heimat.

Nach 36 Jahren trafen sich im Frühling 2023 drei Mitglieder der damaligen Gruppe auf einer Hochzeitsfeier des Nachwuchses in Deutschland, auf der sie nach langen Jahren wieder zusammen spielten. Spontan beschlossen sie, ihr Rentnerleben fürderhin mit Musik zu bereichern. Gesagt, getan … und mit dabei sind mittlerweile ebenfalls zwei Ehefrauen.

Der Eintritt ist frei, der „Musiker-Hut“ steht für einen Obolus an die Künstler am Eingang bereit.