Europa heute . Digitale Bildung oder digitale Verblödung?

Europa heute . Digitale Bildung oder digitale Verblödung? . Diskussion und Musik . Reiner Ziegler (p) . Rosanna Zacharias (b)

„Digitale Bildung oder digitale Verblödung – wie viel Digitalisierung braucht unsere Bildung?“ ist heute eine berechtigte Frage. Zu diesem Thema lädt der Arbeitskreis Bildung und Erziehung der FDP Karlsruhe zu einer offenen Podiumsdiskussion ein. Im Arbeitskreises treffen sich seit 2017 Interessierte junge und ältere Mitglieder zur Diskussion über die bedauerlichen Unzulänglichkeiten im deutschen Bildungsbereich, beginnend bei der Betreuung kleiner Kinder bis hin zur universitären Lehre oder der dualen Ausbildung. „Wir sehen uns heute einem Flickenteppich fast nicht mehr durchschaubarer Verantwortlichkeiten, Normen, Benotungen und Strukturen im deutschen Bildungssystem gegenüber.

Reiner Ziegler
Reiner Ziegler
Rosanna Zacharias
Rosanna Zacharias

Uns beschäftigt die Frage, wie die kommenden Generationen bei Vernachlässigung unseres wichtigsten „Rohstoffs“ überleben können. Wenn notwendig, hinterfragen wir hierbei auch die in unserem Grundgesetz festgelegte Zuständigkeit von Bildung und Erziehung.“ Das Podium besetzen der FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Jens Brandenburg, Sprecher für Studium, berufliche Bildung und lebenslanges Lernen sowie für LSBTI seiner Fraktion, Robert Gohla vom Steinbeis-Europa-Zentrum sowie die Berufs- und Betriebspädagogin Petra Rausch-Schneider M. A.. Moderiert wird die Diskussion von Dr. Claudius Weisensee. Pianist Reiner Ziegler, in der Hemingway Lounge bestens bekannt, und Rosanna Zacharias am Kontrabass begleiten die Diskussionen musikalisch.

Eintritt frei

Europa heute . Finnland zu Gast . Mit Nils Torvalds

Europa heute . Finnland zu Gast . Im Gesräch mit Nils Torvalds MdEP . Ullrich Eidenmüller . Michael Theurer MdB

„Stargast“ der Veranstaltung im Rahmen der Reihe EuropaLounge ist der Abgeordnete des Europäischen Parlaments Nils Torvalds. Ullrich Eidenmüller unterthält sich mit ihm über Finnland und deren Sicht auf Deutschland und die EU. „Nils Torvalds MEP studierte Jura in Helsinki sowie VWL in Moskau. Er arbeitete als Journalist, u. a. für den finnischen Rundfunk Yleisradio bzw. Rundradion, wo er ab 1987 die schwedisch-sprachigen Nachrichten leitete. 1995-1999 war er Korrespondent in Moskau, 2000-2004 in Washington. 2012 wurde er Mitglied des Europäischen Parlaments. Er ist Stellvertretender Vorsitzender des Fischereiausschusses, Mitglied im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres sowie in der EU-Russland-Delegation.“ Wie immer ist Michael Theurer MdB, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion und zuständig für die Themenbereiche Wirtschaft und Energie, Arbeit und Soziales, Gesundheit und Tourismus auch dabei. Musikalisch begleiten zwei junge finnische Musikerinnen, Studentinnen an der Hochschule für Musik Karlsruhe, Hanna Ponkala, Violine, und Anu Rautakoski, Piano, die Veranstaltung. Sie interpretieren Werke der finnischen Komponisten, wie Jean Sibelius, Toivo Kuula, Erkki Melartin u. a. Diese spannende Veranstaltung ist von der Friedrich-Naumann-Stiftung organisiert.

Eintritt frei

Europa heute . Mit Monsieur Robert Walter

Europa heute . Mit Monsieur Robert Walter, ehem. Leiter des Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe .

Als Grenzgänger, ist der geschickte Diplomat Robert Walter ein unverzichtbarer Brückenbauer und überzeugter Europäer, der die Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich als Herzenssache betrachtet. Die Nachbarländer „einander ein bisschen näher zu bringen“ war ihm „eine Ehre“, sagte Robert Walter beim Abschied 2016. 20 Jahre hatte er seit 1996 das Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe geleitet. Nach der Mittelstreichung dafür durch den französischen Staat, wurde es zur Stiftung und durch ihn zu neuer Blüte geführt. Rund 1.500 Veranstaltungen, darunter Lesungen, Konzerte, Ausstellungen und Theateraufführungen, haben während seiner Amtszeit stattgefunden. Eine großartige Leistung europäischen Geistes hat der „flexible und erfindungsreiche“ Diplomat vollbracht. So ist der Straßburger ein idealer Gesprächspartner für die Reihe Europa heute der Hemingway Lounge. Gerade in einer Zeit zunehmendem, nationalem Kleingeist soll der grenzüberschreitende Gedankenaustausch in der europäischen Gemeinschaft intensiv gepflegt und gefördert werden.

Für diese Veranstaltung ist keine Reservierung erforderlich. Eintritt frei.

EuropaLounge
mit Andreas Jung MdB

EuropaLounge . EuropaLounge mit Andreas Jung MdB .Thema „Frankreich, Macron und der neue Elisée-Vertrag“.

Eine ganz besondere Begegnung im Dezember verspricht in der Reihe EuropaLounge mit Andreas Jung MdB zu sein, der auf Vermittlung der Europaunion Karlsruhe kommt. Zu Gast wird auch Ingo Wellenreuther MdB und andere prominente Politiker sein. Als stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag berichtet Andreas Jung über den Beginn seiner politischen Karriere „Mit 15 war meine erste Karriere bereits beendet. Als Torwart hatte ich von der Bundesliga geträumt und es bis in die Bezirksliga geschafft! In diesem Alter kam ich früh zur Politik: Die Mauer war gerade gefallen und es gab Aufbruchsstimmung. Da waren Menschen auf die Straße gegangen, hatten selbst ihr Leben riskiert für Demokratie und Freiheit. „Und wir haben das alles und machen nichts?“ Das war der Anstoß für politisches Engagement. Ich wurde Mitglied der Jungen Union und wir setzten uns für ein Jugendhaus ein, für einen Seehas-„Nachtschwärmer“ und einen Jugendgemeinderat. Zur ersten Info-Veranstaltung waren genau zwei Leute zu uns gekommen. Da ahnte ich es: Politik ist das Bohren dicker Bretter! Aber ich stellte auch fest: Wer sich nicht entmutigen lässt, kann etwas erreichen. So blieb ich dabei“. Und wie es weiterging, erfahren Sie in der Hemingway Lounge! Sein hoch aktuelles – Thema jetzt: „Frankreich, Macron und der neue Elisée-Vertrag“. Themenblock 1: Außen-, Verteidigungs- und Entwicklungspolitik, Migration und Integration, Vorsitz Andreas JUNG, Themenblock 2: Jugend, Bildung, Sprache, Kultur und Städtepartnerschaften, Vorsitz Sabine Tillaye, Themenblock 3: Wirtschaft, Soziales und Innovation, Vorsitz Christophe Arend und Themenblock 4: Energie, Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung, Vorsitz Andreas JUNG. Der Elysee-Vertrag ist ein Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik und vor allem das Hauptziel der intensiveren deutsch-französischen Zusammenarbeit. Eine Sitzung im Mai 2018 unter Vorsitz von Andreas JUNG und der französischen Abgeordneten SABINE THILLAYE und CHRISTOPHE AREND – beide von der Partei La Republique en marche – behandelten die vier Themenschwerpunkte: Außenpolitik, Kultur, Wirtschaft und Energie. Themen sind auch die Zusammenarbeit in der Sicherheit- und Verteidigungspolitik, bisher getrennte Bereiche. Ein Riesenpotenzial haben die Städtepartnerschaften, Hochschulkooperationen. Der Elysee-Vertrag von 1963 hat vor allem dazu gedient, dass Deutsche und Franzosen nach dem Krieg wieder miteinander gesprochen haben. Heute geht es darum, zwischen Berlin und Paris Entscheidungsprozesse zu treffen, auch bei unkomfortablen Themen z. B. Migrationspolitik. Die Absichtserklärung beider Länder besagt, dass der neue Elysee-Vertrag bis Januar 2019 abgeschlossen sein soll, Andreas JUNG weiß mehr darüber und berichtet gemeinsam mit seinen Gästen in der Hemingway Lounge.

Eintritt frei. Der Musiker-Hut steht am Eingang für einen Obolus bereit.

Für diese Veranstaltung ist keine Reservierung erforderlich.

EuropaLounge
Gastland Litauen
Petras Austrevicius MdEP

EuropaLounge . Gastland Litauen . Petras Austrevicius MdEP im Gespräch mit Michael Theurer MdB . Musikalische Begleitung . Marija Dudaite (Sopran) . Ieva Dudaite (Klavier)

In unserer Reihe EuropaLounge stellen wir diesmal Litauen in Wort und Musik vor.  Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion und Abgeordnete aus Karlsruhe, Michael Theurer, diskutiert mit seinem ehemaligen Kollegen, dem Europaabgeordneten Petras Austrevicius. Im Gegensatz zu den beiden anderen baltischen Staaten ist der Konsens in Sachen liberaler Reformpolitik in Litauen einer gewissen Wechselhaftigkeit ausgesetzt. Zur Bewältigung der Finanzkrise ergriff die Regierungskoalition harte Sparmaßnahmen, die das Land wieder auf Kurs brachten. Die Regierung wurde jedoch 2012 abgewählt, ihr folgte eine sozialistisch-populistische Regierung, die 2016 von einer „grün-konservativen“ populistischen Partei „Bund der Bauern und Grünen Litauens“ abgelöst wurde. Die Beziehungen zu den Nachbarländern Weißrussland und Russland setzt Litauen – auch 100 Jahre nach seiner Unabhängigkeit von Russland – in einem Spannungsfeld zwischen Brüssel und Moskau weiter. Litauen gilt innerhalb der EU als schärfster Kritiker der russischen Politik, vor allem auch wegen Staatspräsidentin Dalia Grybauskaite, die immer wieder die Notwendigkeit von Sanktionen und die Präsenz von NATO-Truppen im Baltikum betont. Gleichzeitig ist Russland weiterhin wichtigster Handelspartner. Wie funktioniert liberale Politik in Litauen in dieser herausfordernden Lage? Was sind gemeinsame Interessen mit Deutschland? Welche Ziele verfolgt Litauen in der Weiterentwicklung der EU? Freuen Sie sich auf eine spannende politische Diskussion mit Klängen aus der Musikwelt Litauens in der lockeren Atmosphäre der Hemingway-Lounge. Musikalische Begleitung, zwei Künstlerinnen, zwei Schwestern aus Litauen, Marija und Ieva Dudaite, beide sind Studentinnen an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt und ist eine Gastveranstaltung der Reinhold-Maier-Stiftung!

Eintritt: 3,- € . Keine Ermäßigung

Tickets können Sie bei Reservix buchen.