Music, life et cetera.
Ernest Hemingway in Italien

Music, life et cetera. Ernest Hemingway in Italien . Literatur . Diskussion . Musik . Pier Luigi Laurano (voc & g) . In Kooperation mit Societa Italo-Tedesca Karlsruhe

„Ich wusste, dass ich verwundet war, und ich beugte mich vornüber und fasste mit der Hand nach meinem Knie. Mein Knie war nicht da. Meine Hand ging hinein, und mein Knie war unten, wo mein Schienbein war“, schreibt Ernst Hemingway. Vor genau 100 Jahren tobte der Erste Weltkrieg in Italien oberhalb des Dorfes Fossalta di Piave bei Venedig wo der junge Amerikaner, der sehr gerne ein Soldat gewesen wäre, bei der Auslieferung von Lebensmittel für Soldaten verwundet wird! Ein so traumatisches Erlebnis für Ernst Hemingway verbunden mit einer unglücklichen Liebe, dass er die Ereignisse in seinem Buch „In einem andern Land“, das 1929 erscheint, als Grundlage bearbeitet. Das ist das Thema des Abends mit einer Einführung durch Prof. Aldo Venturelli, vorgestellt vom Schauspieler Robert Atzlinger und wissenschaftlich kommentiert von Dr. Alexander Jordan, Leiter des Wehrgeschichtlichen Museums Rastatt. Die Begrüßung übernehmen zu Beginn beide Vorsitzende Horst Achenbach, des DIG und Ullrich Eidenmüller, des Vereins KlangKunst in der Hemingway Lounge e. V.. Musikalisch eingestimmt und begleitet ist diese besondere Veranstaltung, als Auftakt für eine Kooperation mit Societa Italo-Tedesca Karlsruhe, von Pier Luigi Laurano aus Rom vocal und an der Gitarre.

Eintritt: 5,- € . Keine Ermäßigung

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Music, life et cetera.
Mit Sabrina Guttenberger

Music, life et cetera. Ullrich Eidenmüller im Talk mit Sabrina Guttenberger zum Thema (Anti-)Ziganismus heute

Sabrina Guttenberger ist schwer in eine Schublade zu packen, da sie viel zu gerne von einer in die andere springt. Ein paar Eckdaten aus ihrer Biografie vermitteln einen guten Einblick: Am 7. Juli 1976 kam sie in Karlsruhe zur Welt und ist geborgen und behütet in einer „kleinen“ Großfamilie, einer deutschen katholischen Sinti-Familie mit amerikanischen Wurzeln (der Großvater mütterlicherseits war G.I. bei der U.S. Army), aufgewachsen. Obwohl sie nur einen jüngeren Bruder hat, war Sabrina Guttenberger immer von vielen Cousins und Cousinen, Tanten und Onkels, Eltern und Großeltern umgeben. Diese Geborgenheit der Großfamilie und der Glaube begleiten sie bis heute und haben ihr Leben gestärkt und geprägt. Es war nicht immer einfach, da die Familie oft auch Ausgrenzung aufgrund der Zugehörigkeit zur Minderheit der Sinti und Roma erfahren mussten. Vorurteile und Klischees, Schubladendenken, Missverständnisse und Versäumnisse taten ihr Übriges. Ende der 1990er Jahre schließt sie eine Ausbildung bei der Stadt Karlsruhe als Verwaltungsfachangestellte ab. Zur bisher wichtigsten beruflichen Station von Sabrina Guttenberger gehört die dreizehnjährige Tätigkeit von 2003 bis 2016 beim Verband Deutscher Sinti und Roma – Landesverband Baden-Württemberg in Mannheim. Hier arbeitete sie als Vorstandsreferentin, persönliche Referentin in der Landesgeschäftsstelle und als Bildungsreferentin und Mediatorin in der Bildungsberatungsstelle. Aus diesen Erfahrungen wird sie im Talk mit Gastgeber Ullrich Eidenmüller zum Thema „(Anti-)Ziganismus heute“ berichten und ihre musikalischen Vorlieben preisgeben.

Eintritt: 5,- € . Keine Ermäßigung

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Music, life et cetera.
Mit Rolf Becker

Music, life et cetera. Rolf Becker . Eulenspiegel am Leierkasten . Oder: wie die DDR meine Drehorgel fürchten lernte

Music, life et cetera… mal anders bei Ullrich Eidenmüller am ersten Abend der Eröffnung der Herbstspielzeit 2018, Rolf Becker und seine Drehorgel im Talk mit Musik live. Diese Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Freundeskreis Karlsruhe-Halle ist eine Rückschau auf die DDR Zeiten und die Ereignisse danach. Rolf Becker und seine Drehorgel waren bei den Leipziger Montags-Demos präsent, als die DDR-Bürger 1989 für ihre Freiheit auf die Straßen gingen. „Ich hatte in der DDR acht Spielverbote, mehr als die Liedermacher Biermann und Krawczyk zusammen“, erinnert sich Rolf Becker. Später hatte er mit Drehorgel und seinem Trabant Auftritte in allen fünf Kontinenten der Welt. Und jetzt kommt der Mann mit der „großen Klappe“ (Zitat Becker) und seinem Instrument in die Hemingway Lounge, Eulenspiegel am Leierkasten. Wir sind gespannt auf ihn und seine Lieder!

Eintritt: 5,- € . Keine Ermäßigung

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Music, life et cetera.
Mit Margret Mergen

Music, life et cetera. Ullrich Eidenmüller im Talk mit Margret Mergen Oberbürgermeisterin von Baden-Baden

Wie ist es eine glamouröse Stadt zu leiten, die eigentlich dazu neigt ihre Oberbürgermeister zu „fressen“, wie es die letzten Jahre gezeigt haben? Wie steuert man eine solche Stadt, die von außen gesehen, aus einer Addition von Einzelinteressen einflussreicher Bürger*innen besteht? Und wie kommt eine Frau, die aus ihrer Bürgermeisterzeit in Karlsruhe als eher nüchterne Pflichten- und Zahlenperson bekannt war, mit der Welt einer exzentrischen Flüchtigkeit zurecht? Margret Mergen, Oberbürgermeisterin von Baden-Baden ist Gast in der Hemingway Lounge und wird sich diesen und anderen Fragen von Gastgeber Ullrich Eidenmüller stellen. Wie immer wird Margret Mergen dabei auch ihre Musik vorstellen, die sie in ihrem Leben begleitet. Freuen Sie sich auf einen Abend mit aufschlussreichen Einblicken in das Herz unserer Region, von und mit einer Frau, die an der Spitze der beiden wichtigsten Städte der Region stand und immer noch steht.

Eintritt: 3,- € . Keine Ermäßigung

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Music, life et cetera.
Mit Annette Röser

Music, life et cetera. Ullrich Eidenmüller im Talk mit Annette Röser

Voller Empathie für das Leben und die Menschen, vor allem ältere Menschen, ist die Talkpartnerin Annette Röser, Geschäftsführerin im Verlagshaus Röser AG. Die ausgebildete Schauspielerin begann ihr Berufsleben auf den deutschsprachigen Theaterbühnen von Krefeld/Mönchengladbach, Göttingen, Baden-Baden u. a. bevor sie in das bekannte Karlsruher Familienunternehmen im Medienbereich einstieg. Hier gestaltete sie den dornigen Weg vom klassischen Verlag zum modernen Medienhaus mit. Mit der Gründung des SingLiesel-Verlags als „start up“ ganz besonderer Art, setzte sie 2013 ein Zeichen weit über die Region hinaus. Durch beide Elternteile selbst betroffen, hat Annette Röser den Verlag um das Thema Demenz gegründet, da es bisher nur wenige Bücher und Beschäftigungsangebote für Menschen mit Demenz gab. Inzwischen ist 2015 auch das Buch „Mein Vater und die Gummiente“ erschienen: Eine Sammlung von Erzählungen und Gesprächen von und mit Angehörigen demenzkranker Menschen. Start ups müssen nicht immer nur von „Nerds“ gegründet werden. Freuen Sie sich auf einen Abend mit Musik, einer interessanten Gesprächspartnerin und einem sehr aktuellen gesellschaftlichen Thema.

Eintritt: 3,- € . Keine Ermäßigung

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