„Sin Palabras“ .
Cuarteto SolTango

Klassische Reihe . „Sin Palabras“ . Cuarteto SolTango . Martin Klett (Klavier) . Andreas Rokseth (Bandoneon) . Thomas Reif (Violine) . Karel Bredenhorst (Violoncello)

Cuarteto SolTango  steht in der einzigartigen Besetzung Violine, Violoncello, Bandoneon und Klavier für authentischen Tango der Goldenen Ära der 30er und 40er Jahre mit orchestralem Klang und kammermusikalischem Esprit. Seit seiner Gründung im Jahr 2008 zeigt sich das Quartett regelmäßig auf bedeutenden klassischen Konzertpodien wie dem Schleswig-Holstein Festival, Heidelberger Frühling, Grachtenfestival Amsterdam und den BR Studiokonzerten. Das Ensemble spielt in kunstvollen Instrumentierungen von Initiator Martin Klett, der sich als vielfacher internationaler Preisträger und renommierter Pianist einen Namen gemacht hat. Der niederländische Cellist Karel Bredenhorst, ebenfalls Gründungsmitglied, konzertiert sowohl als leidenschaftlicher Kammermusiker als auch in experimentellen Crossover-Projekten. Der mit verschiedenen internationalen Preisen ausgezeichnete Violinist Thomas Reif wurde mit 26 Jahren Konzertmeister im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Das Bandoneon spielt der Norweger Andreas Rokseth, der als bester Bandoneonist in der Geschichte der Codarts University Rotterdam abschloss und das argentinische Publikum beim Buenos Aires Festival y Mundial begeisterte. „Sin Palabras“ heißt das neue Album, das die vier Musiker in der Hemingway Lounge präsentieren. In den Konzerten des Cuarteto SolTango gibt es keinen gedruckten Programmablauf. Die Musiker kündigen die Titel an und erzählen in ihrer Moderation von den Hintergründen und Inhalten der einzelnen Stücke, Anekdoten aus dem Leben bedeutender Tangomusiker und erklären, warum jeder Deutsche Bandoneón lernen sollte … Der Geiger Thomas Reif studierte bei Harald Herzl, Tanja Becker-Bender und Stephan Picard. Weitere prägende Eindrücke erhielt er von Midori, Igor Ozim, Ferenc Rados, Gerhard Schulz, Vadim Gluzman u.v.a. Seit November 2012 spielt er auf einer Geige von Tomaso Balestrieri aus dem Jahr 1760, einer privaten Leihgabe. Als Solist musizierte er bereits mit zahlreichen Orchestern in Deutschland, Österreich und BeNeLux, u. a. dem Orchester Royal de Chambre de Wallonie, dem National Orchestra of Belgium und dem Münchener Rundfunkorchester. 2018 debütierte er mit der Klassischen Philharmonie Bonn u.a. im Konzerthaus Berlin und der Liederhalle Stuttgart. Als leidenschaftlicher Kammermusiker spielt Thomas Reif regelmäßig auf Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Verbier Festival, Classique Puplinge, Festivo Chiemgau und „Harriet and friends“. Zu seinen Kammermusikpartnern zählten Clemens Hagen, Lukas Hagen, Herbert Schuch und Harriet Krigh. Mit dem von ihm gegründeten ensemble c4 zeigt er Werke der frühen Barockmusik in neuem, jungem Licht. Diese kammermusikalische Energie nutzt er auch, wenn er Kammerorchester ohne Dirigent anführt. Als gefragter Konzertmeister beim Münchner, Wiener und Kurpfälzischen Kammerorchester und der Camerata Hamburg spielte er mit Dirigenten wie Alexander Liebreich, Stefan Vladar und Johannes Schlaefli auf weltweit bedeutenden Podien in Berlin, München und Tokyo. Ab der Saison 2018/19 ist er 1. Konzertmeister im Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks. Der niederländische Cellist Karel Bredenhorst tritt international als Solist und Kammermusiker auf. Seine letzten Tourneen brachten ihn über Deutschland, Italien, Großbritannien, Österreich und der Schweiz bis nach Brasilien, in die USA und nach Nepal. Er ist Gründer und künstlerischer Leiter des Cervo Chamber Music Festival, Mitglied des Duo Verzaro und spielt regelmäßig mit dem Cello8ctet Amsterdam. Als Kammermusiker gastiert Karel Bredenhorst auf zahlreichen Festivals wie der Cellobiënnale Amsterdam, der Accademia Musicale Chigiana Siena, dem Southwell Music Festival, Orlando Festival, Steierischen Kammermusikfestival, IMS Prussia Cove, Schleswig-Holstein Festival und vielen mehr. Im Rahmen dieser Auftritte arbeitete er zusammen mit Künstlern wie Midori, Gustav Rivinius, David Geringas, Jean Sulem, Johannes Erkes, Hartmut Rohde und Ian Fountain. Karel Bredenhorst studierte in den Niederlanden bei Monique Bartels und Paul Uyterlinde, bevor er an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Troels Svane die Solistenklasse mit Auszeichnung abschloss. Während seiner Studienzeit erhielt er regelmäßig Meisterkurse durch hoch angesehene Cellisten wie Gustav Rivinius, Gary Hoffmann, Miklós Perényi, Steven Isserlis, Anner Bylsma und David Geringas. Heute unterrichtet er selbst im Rahmen von Meisterkursen bei der European Summer Music Academy Kosovo und dem Southwell Music Festival. Mit seinem ehemaligen Streichquartett „En-Accord“ gewann Karel zahlreiche Preise und erhielt Unterricht von Mitgliedern legendärer Streichquartette wie dem Bartók Quartett, Amadeus Quartett, Juilliard Quartett, Brandis Quartett und dem Borodin Quartett. Karel Bredenhorst spielt ein Cello erbaut von Paul Blanchard 1902 in Lyon. Andreas Rokseth ist ein hochvirtuoser Bandoneonist und ein Musiker mit einem offenen Ohr. Bereits als Zehnjähriger Mitglied des orquesta típica “Tangueros del Norte”, erlangte er schon in jungen Jahren Bühnenerfahrung und ein kammermusikalisches Gespür. Schnell entwickelte sich eine Liebe zum argentinischen Tango – einer Ausdrucksform, die er auf langen Studienreisen und Konzerttourneen nach Argentinien vertiefte. Dort lernte er bei einigen der größten Namen unter den heutigen Bandoneonisten. In Europa studierte er bei Kåre Simonsen, Per Arne Glorvigen und Pablo Mainetti. Mit 17 Jahren gewann er den 1. Preis beim Internationalen Bandoneonwettbewerb Klingenthal und schloss im Juni 2017 sein Studium an der Codarts University of the Arts Rotterdam ab: Als erster Bandoneonist in der Geschichte der Fakultät mit Bestnote. Mit großer Hingabe hat er in den letzten Jahren sein Duo Julie & Andreas aufgebaut, in welchem er das Tangoinstrument mit den Klängen der Harfe kombiniert. In dieser außergewöhnlichen Besetzung entdecken die beiden Musiker ungehörte kammermusikalische Welten und neue Rollen des Bandoneons. Dabei erklingen auf dem Instrument Genres wie keltische und skandinavische Folklore sowie klassische Musik. Im Rahmen des Buenos Aires Festival y Mundial stieß das Duo auf pure Begeisterung. Neben seiner Konzerttätigkeit schreibt Andreas Rokseth eigene Musik für Bandoneon. In seinen letzten Kompositionen vereint er die reichhaltige Tradition der Tangomusik mit irischer Folklore. Auch als Arrangeur hat er sich unter Tangomusikern einen Namen gemacht mit elegantem Klangideal und einem instinktiven Gefühl für den Tango. Der Pianist Martin Klett ist gern gesehener Gast bei renommierten Musikfestivals, unter anderem in Schleswig-Holstein, Luzern, Heidelberg, Mecklenburg-Vorpommern und Oberstdorf. Weitere Engagements führten ihn auf Podien in ganz Europa und Ostasien. Als gefragter Kammermusiker tritt Martin Klett regelmäßig mit ARD- und ECHO-Preisträgern, Solostreichern und -bläsern aus Rundfunkorchestern sowie Hochschulprofessoren auf. Außerdem wurde er für gemeinsame Projekte von Sabine Meyer, Peter Buck, Amarcord und dem Schumann Quartett eingeladen. Bei Radiomitschnitten und Studioproduktionen entstanden zahlreiche Aufnahmen, darunter sieben Kammermusikalben und ein hochgelobtes Soloalbum mit Werken von Guastavino und Rachmaninoff. Martin Klett studierte an der Musikhochschule Lübeck bei seinem langjährigen Mentor Prof. Konrad Elser. Weitere Impulse durch Elisabeth Leonskaja, Pascal Devoyon, Leon Fleisher, Gerhard Schulz und Walter Levin runden seine musikalische Ausbildung ab. Inzwischen ist er Klavierdozent an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.

Eintritt: Regulär 20,- € . Mitglieder des Vereins KlangKunst e. V. 18,- € . Schüler/Studierende 10,- €

Tickets können Sie bei Reservix buchen.

Junge Klassik .
Edvard Grieg’s Liederalbum

Klassische Reihe .  Junge Klassik . Edvard Grieg’s Liederalbum . Raphaela Stürmer (Gesang) . Hélène Hertzberger (Klavier) . Zum 175. Geburtstag von Edvard Grieg

Raphael Stürmer
Raphael Stürmer

Die Sängerin Raphaela Stürmer und die Pianistin Hélène Herzberger, deren Liebe und Leidenschaft dem Kunstlied gilt, widmen einen ganzen Liederabend dem norwegischen Komponisten Edvard Grieg anläßlich seines 175. Geburtsjahres. Grieg besaß die Gabe, melodische Einfälle von solcher Genialität in Stücke wie der Morgenstimmung zu verwandeln, das auch 110 Jahre nach seinem Tod womöglich fast jeder kennt. Leider wird er oft auf seine bekanntesten Werke (Peer Gynt-Suite und Klavierkonzert) reduziert und nur wenige Menschen (klassische Musiker nicht ausgenommen) kennen sein umfangreiches und bezauberndes Liedschaffen. Und das völlig zu Unrecht, denn es birgt unzählige Perlen der Liedkunst. Dieser Lücke möchten die Künstlerinnen an diesem Abend schließen, flankiert mit Anekdoten aus dem Leben des Komponisten, durch die dem Publikum neben dem Künstler auch der Mensch Edvard Grieg näher gebracht wird. Grieg selbst schrieb zu seinen Liedern Folgendes: „Ich glaube nicht, dass ich etwa mehr Talent für Liederkomposition als für irgend ein anderes musikalisches Genre besitze. Wie ist es denn gekommen, daß gerade das Lied in meiner Produktion eine so bevorzugte Rolle spielt? Ganz einfach aus dem Umstand, daß auch ich, wie andere Sterbliche, einmal in meinem Leben (um mit Goethe zu reden) – genial war. Die Genialität war: Liebe. Ich liebte ein junges Mädchen mit einer wunderbaren Stimme und ebenso wunderbaren Vortragsweise. Dieses Mädchen wurde meine Frau und Lebensgefährtin bis auf den heutigen Tag. Sie ist – ich darf es wohl sagen – für mich die einzige wahre Interpretin meiner Lieder geblieben.“ Titel wie „Des Dichters Herz“ oder schlicht „Ich liebe dich“ zeugen von Grieg’s empfindsamer Innerlichkeit und der innigen Liebe zu seiner Frau Nina. Raphaela Stürmer ist hauptberuflich Sängerin, für sie nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung. „Kunst gehört für mich nicht nur untrennbar zum Leben dazu, das ganze Leben ist für mich Kunst.“, so ihr Credo. Wer kennt sie nicht, wenn sie mit zarter Eleganz, das Tablett voll im Griff, durch die eng aneinandergestellten Tische und Stühle der Hemingway Lounge schwebt, um charmant und freundlich die Gäste zu bedienen. Ihre Arbeit in der Hemingway Lounge, mitten im Musik- und Kunstgeschehen, ist im doppelten Sinne für sie „Bereicherung“. Wenn Raphaela Stürmer als Sopranistin mit anrührender Stimme und schauspielerischem Talent die Bühne der Lounge betritt, ist das eine Liebeserklärung an Musik vergangener Tage, mit Melancholie, komödiantischen Akzenten und kammermusikalischen Facetten. Die Lieder von Evard Grieg, der 2018 seinen 175. Geburtstag feiert, in „ihrer“ Lounge darzubieten, ist Raphaela’s Anliegen und Wunsch zugleich.

Hélène Hertzberger
Hélène Hertzberger

Die Pianistin Hélène Herzberger studierte Liedbegleitung in der Klasse von Hartmut Höll und Mitsuko Shirai an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Ihr Spiel zeugt von großer Musikalität, farbiger Nuanciertheit und empfindsamer Tongebung. Geprägt auf ihrem musikalischen Weg haben Hélène besonders die Meisterkurse bei Anne LeBozec, François Leroux, Boris Berman, Roger Muraro oder auch Brigitte Fassbaender. Eine ihrer beruflichen Leidenschaften ist ihr Mitwirken bei Operninszenierungen und Projekten im Bereich Musiktheater. An der HfM arbeitet Hélène als Korrepetitorin in den Gesangsklassen von Prof. Varady-Fischer Dieskau, Prof. Libor und Prof. Müller Brachmann. Außerdem unterstützt sie die Arbeit am Institut für Musiktheater und ist gleichzeitig Korrepetitorin in der Abteilung Schauspiel am Staatstheater Strasbourg. Hélène begleitet regelmäßig bei opera on tap – Opernarien „frisch gezapft“ in der Hemingway Lounge. Die clubähnliche Atmosphäre der Lounge mit der großen Nähe zum Publikum hat es ihr besonders angetan, weil sie gerade hier ihr Spiel auf eine ganz direkte und persönliche Art den Zuhörern vermitteln kann.

 

Eintritt: Regulär 20,- € . Mitglieder des Vereins KlangKunst e. V. 18,- € . Schüler/Studierende 10,- €

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Junge Klassik .
Sion Choi (Klavier) .
Elif Dimli (Cello)

Klassische Reihe . Klassische Reihe . Junge Klassik . Sion Choi (Klavier) & Elif Dimli (Violoncello) . Preisträger des Dr. Hermann Büttner Klavierwettbewerbs . Werke von Ludwig van Beethoven, Robert Schumann, Claude Debussy und Richard Strauss . Eine Kooperation mit der ADLER BÜTTNER STIFTUNG HL Special Edition . Zehn Jahre Hemingway Lounge 2008 – 2018 . Der Weg von der Lounge zur Spielstätte für hochkarätige Jazz- und Klassik-Konzerte . Begonnen haben Prof. Wolfgang Meyer und Christiane Domino am 30. Oktober 2008 mit gelegentlichen Konzerten am Abend und dem regelmäßigen „jazz & classic market“ an Samstag(vor)mittagen. Die damit verbundenen Auftrittsmöglichkeiten für junge Künstler*innen aller Sparten haben Wolfgang Meyer bewegt, das Projekt „Hemingway Lounge“ zu wagen … MEHR

Sion Choi
Sion Choi

Seit zwanzig Jahren fördert der Karlsruher Rechtsanwalt Dr. Hermann Büttner mit einer erfolgreichen und beispielhaften Privatinitiative Studentinnen und Studenten der Hochschule für Musik Karlsruhe im Fach Klavier. Mit der jährlichen Ausrichtung des Dr. Hermann Büttner Klavierwettbewerbs sind es Stipendien und Sonderpreise, die jungen Pianistinnen und Pianisten ihren Weg ins Berufsleben erleichtern. Um diese wertvolle Unterstützung nachhaltig zu sichern, haben Dr. Hermann Büttner und seine Ehefrau Edith Adler-Büttner 2016 die ADLER BÜTTNER STIFTUNG ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist die Förderung der musikalischen Ausbildung einschließlich der Berufsvorbereitung aller Studierenden und der Vorschüler der Hochschule für Musik Karlsruhe. Dies soll durch Wettbewerbe und Fortbildungsveranstaltungen, aber auch durch die besondere Unterstützung ausgewählter Projekte der Hochschule geschehen. Die Kooperation der ADLER BÜTTNER STIFTUNG mit dem Verein KlangKunst e.V. ermöglicht ausgewählten Preisträgerinnen und Preisträgern des Dr. Hermann Büttner Klavierwettbewerbs, ihr meisterliches Spiel in der Hemingway Lounge in einem intimen Rahmen und auf einer Bühne „zum Anfassen“ zu zeigen. Anlässlich „10 Jahre Hemingway Lounge“ bestreiten die Preisträgerin Sion Choi und ihre Duo-Partnerin Elif Dimli im Rahmen der Reihe „Junge Klassik“ den klassischen Part der Feierlichkeiten. Die beiden

Elif Dimli
Elif Dimli

Künstlerinnen spielen Werke von Ludwig van Beethoven, Robert Schumann, Claude Debussy und Richard Strauss. Die koreanische Pianistin Sion Choi wurde in Sungnam geboren. Sie erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren und besuchte später die Sungshin Women’s University in Seoul, wo sie ihr Bachelor-Studium mit Auszeichnung abschloss. Im Anschluss ging sie nach Deutschland und studierte an der Hochschule für Musik Karlsruhe (HfM) im Master-Studiengang bei Prof. Roberto Domingos. Wichtige musikalische Impulse erhielt Sion Choi bei Meisterkursen von Menahem Pressler, Radu Lupu, Cyprien Katsaris, Ricardo Castro, Hyung-Jun Jang, Natalia Troull und Carmen Piazzini. Zurzeit setzt sie ihre Ausbildung an der HfM im Studiengang Solistenexamen fort – ebenfalls bei Prof. Roberto Domingos. Sion Choi ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. Um nur einige zu nennen: 2015 erhielt sie den ersten Preis beim Seoul Philharmonic Competition, 2016 wurde sie Finalistin des 19. Internationalen Jean Françaix Wettbewerbs in Paris, beim Dr. Hermann Büttner Klavierwettbewerb 2017 in der Sparte Klavier und Violoncello wurden sie und ihr Duo-Partner mit einem 1. Preis ausgezeichnet. Aktuell wird Sion Choi durch ein Stipendium der Gisela und Erich Andreas-
Stiftung gefördert. Die türkische Cellistin Elif Dimli wurde in Ankara geboren. Ihre musikalische Ausbildung begann mit fünf Jahren. Mit neun errang Elif Dimli bereits einen zweiten Preis beim nationalen Wettbewerb „Rotary Young Talent of the Year“ und debütierte als Solistin mit Orchester. Es folgten mehrere Stipendien und Preise weit über die Landesgrenzen hinaus. Parallel zu ihrem Studium an der Hochschule für Musik Karlsruhe in der Klasse von Prof. Laszlo Fenyö konzertierte die junge Cellistin regelmäßig mit nationalen und internationalen Orchestern wie den Bilkenter Symphonikern, dem Perpignan-Kammerorchester, den Bursa Symphonikern und dem Istanbul Symphony Orchestra. 200_181101_HL_pic1_Logo_Adler_Buettner_Stiftung_klSie bereiste im Rahmen ihrer Konzerttätigkeit die Türkei, Deutschland, Brasilien, Bulgarien, Russland, die USA. Im Frühjahr 2017 schloss Elif Dimli Ihr Konzertexamen an der HfM mit Bestnote ab. Seit Jahren ist Elif Dimli gern gesehener Gast bei großen Klassik-Festivals, so dem „Montecito Music Festival“ in Santa Barbara (USA), dem Pablo-Casals-Festival in Frankreich und dem „March Music Days Festival“ in Bulgarien. Zur Vervollkommnung ihrer künstlerischen Fertigkeiten belegte Elif Dimli Meisterkurse bei Raphael Wallfisch, Maria Kliegel, Jens-Peter Maintz, Arto Noras, Young-Chang Cho, Alexander Rudin und Philippe Müller. Interdisziplinären Projekten steht Elif Dimli offen gegenüber. So komponierte sie das Thema „Elegie for Cello solo and the one“ für Musik- und Tanzimprovisation.

Eintritt: Regulär 20,- € . Mitglieder des Vereins KlangKunst e. V. 18,- € . Schüler/Studierende 10,- €

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Satie und seine Freunde .
Ein Klavierabend mit Chisako Okano

Klassische Reihe . Satie und seine Freunde . Ein Klavierabend mit Chisako Okano

Die japanische Pianistin Chisako Okano erfreute die Gäste der Hemingway Lounge bereits 2016 zum 150. Geburtstag von Erik Satie mit zwei wunderbaren Klavierabenden. Sie gestaltete auch mit einem deutsch-japanischen Abend und mit ihrem Klavierprogramm „Paris – Moskau, Klaviermusik um 1900“ musikalische Genüsse, die in bester Erinnerung geblieben sind. Mit ihrem nächsten Programm wendet sie sich Erik Satie und seinen Freunden, Zeitgenossen und Schülern zu. Zu den Zeitgenossen gehören Saties enger Freund Debussy und Ravel. Zu den Schülern zählt vor allem die „Groupe des Six“, zu der sich 1916 Georges Auric, Louis Durey, Arthur Honegger, Darius Milhaud, Francis Poulenc und Germaine Tailleferre zusammenfanden. Sie riefen Erik Satie zu ihrem Mentor aus und hatten als eine ihrer wenigen gemeinsamen Vorgaben die Ablehnung von Wagner und die Ablehnung der Impressionisten – deren Exponenten Debussy und Ravel waren. An seinen Schülern wird Satie als einflussreiche Komponistenpersönlichkeit des 20. Jahrhunderts sichtbar.
Chisako Okano, die in Karlsruhe lebt, absolvierte in Tokio das Gedai Musik-Gymnasium, das in Japan das höchste Renommée genießt. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Diplom-Studiums an der Staatlichen Hochschule Tokyo Geidai wechselte sie an die Hochschule für Musik Karlsruhe und schloss ihre Solistenausbildung 1998 mit Auszeichnung ab. Seither ist sie als freie Pianistin tätig und konzertiert regelmäßig.
Wie bei den bisherigen Klavierabenden von Chisako Okano in der Hemingway Lounge ist Michael Bartsch für kurze Moderationen zuständig.

Eintritt: Regulär 20,- € . Mitglieder des Vereins KlangKunst e. V. 18,- € . Schüler/Studierende 10,- €

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Quattuor Avium .
Vier Bratschen

Klassische Reihe . Quattuor Avium . Renaissance bis Tango . Musik für vier Bratschen . Fernando Arias Parra . Nicholas Clifford . Sibylle Langmaack . Akiko Sato

Quattuor Avium

Warme, sonore Klänge, aber auch leichtfüßige Virtuosität und subtiler Humor, das ist die breite Palette dieses Quartetts gleichgestimmter und gleichgesinnter Musiker*innen. Die vier Musiker aus vier Ländern und drei Kontinenten haben sich vor nicht langer Zeit zusammengefunden, um diesen ganz besonderen Klangkörper zu kreieren. Quattuor Avium, „Vier Vögel“, nennt sich das Quartett aus vier Bratschen, die sich auf eine faszinierende musikalische Reise begeben. Der Australier Nicholas Clifford studierte in seiner Heimat bei Caroline Henbest sowie an der Universität der Künste Berlin bei Wilfried Strehle. Einem Praktikum bei den Hamburger Symphonikern folgte ein Zeitvertrag bei der Badischen Staatskapelle, deren Bratschengruppe er seit April 2012 als festes Mitglied verstärkt. Sibylle Langmaack studierte Violine und Viola an der Musikhochschule in Detmold. Zu ihren Lehrern gehörte der Geigenvirtuose Lukas David. Nach mehrjähriger pädagogischer Tätigkeit als Lehrbeauftragte an der Detmolder Musikhochschule wurde sie Mitglied der Badischen Staatskapelle Karlsruhe. Solistische Auftritte, u. a. auch als Solistin mit Orchestern führten sie über Europa hinaus nach Japan, Thailand und Süd- und Mittelamerika. Als Mitglied des David-Trios und anderer Kammermusikensembles entfaltete sie intensive kammermusikalische Aktivitäten. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen und mehrere CD-Einspielungen dokumentieren ihr breites interpretatorisches Spektrum. Fernando Arias Parra wurde in Plasencia, Spanien, geboren und begann im Alter von acht Jahren Viola zu lernen. Er studierte in Spanien bei Prof. G. Knox, D. Quiggle und in Deutschland bei Prof. R. Glassl und A. Willwohl. Als ambitionierter Kammermusiker spielte er u. a. bei Kammermusikfestivals wie der Villa Musica, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Prussia Cove und dem Britten-Pears Festival in England, beim “Festival der Zukunft” und Zermatt Festival in der Schweiz. Darüber hinaus spielte er mit renommierten Ensembles und Musikern wie: Scharoun, Nash, Raro und S. Picard, A. Hülshoff, C. Richter sowie J. Arp. Fernando Arias Parra ist Vorspieler der Bratschen in der Badischen Staatskapelle Karlsruhe. Die Bratschistin Akiko Sato studierte zunächst Violine bei Toshiya Eto in Tokio und setzte ihr Studium in Freiburg im Breisgau bei Ulrich Koch, Bratsche, fort. Ein Stipendium des Aspen-Musik-Festivals in Colorado ermöglichte ihr mehrere Studienaufenthalte in den USA. Sie gehört dem Spohrquartett sowie dem Ensemble Sorpresa an und ist Mitglied der Badischen Staatskapelle Karlsruhe. Ausgehend von der Musik der Renaissance spannt das Repertoire des Quartetts einen weiten Bogen über die Spätromantik bis zur Musik unserer Zeit. Es ist ein besonderes Erlebnis, zu hören, welche Vielfalt an Klängen und Nuancen diese Formation zu bieten hat. Die vier Bratschisten, die allesamt der Viola-Gruppe der Badischen Staatskapelle angehören, verbindet vor allem eines: die Lust am Musizieren auf neuen Wegen.

Eintritt: Regulär 20,- € . Mitglieder des Vereins KlangKunst e. V. 18,- € . Schüler/Studierende 10,- €

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