Jazz market
2 plus 1

Jazz market . 2 plus 1 . Lukas Wögler (sax) . Moritz Langmaier (p) . Felix Reichert (b) . Felix Langmaier (d)

Die vier blutjungen Jazzmusiker haben sich 2016 beim Jazz-Workshop im Birdland59, dem Jazzclub in Ettlingen kennen gelernt. Dort wurden Moritz Langmaier und Felix Reichert von einem Mitglied des Jazzclubs gefragt, ob sie nicht Lust hätten, mit Ihrer Band im Jazzclub zu spielen. Damals gab es aber noch keine Band. Aus dieser Situation heraus kam die Initialzündung zur Gründung eines Trios: „2 plus 1“. Irgendwann kam die Idee, noch Lukas Wögler am Sax mit einzubinden … Es blieb bei dem Bandnamen „2 Plus 1“, nun mit Lukas Wögler am Saxofon, Moritz Langmaier am Klavier, Felix Reichert am Bass und Felix Langmaier am Schlagzeug.
Lukas Wögler begann mit sechs Jahren ganz traditionell mit Blockflöten-Unterricht an der Musikschule Neuhausen. 2010 kam das Soxofon dazu und die Blockflöte wurde weggepackt. Über die Schulbigband des THG Esslingen kam Lukas schließlich mit Jazz in Berührung und wählte danach Jazz auch als Unterrichtsschwerpunkt in der Musikschule. 2017 dann wurde er in das Landesjazzorchester Baden-Württemberg aufgenommen und ist zudem seit diesem Jahr Jungstudent an der HMDK in Stuttgart.
Moritz Langmaier fing vor ca. zehn Jahren mit klassischem Klavierunterricht an der Musikschule in Gernsbach an. Über den 2. Ettlinger Jazzworkshop kam er 2013 zum Jazz und konzentriert sich seither fast ausschließlich auf Jazz, Pop, Funk und Soul. Er erhält mittlerweile in diesen Bereichen speziell ausgerichteten Klavierunterricht. Moritz ist von Trio bis Bigband in unterschiedlichen Besetzungen unterwegs. Ganz nebenbei spielt er auch Mallets, Schlagzeug und Posaune.
Felix Reichert begann vor sieben Jahren in der Streicherklasse seiner Schule mit Kontrabass und schwenkte vor ca. vier Jahren mit dem E-Bass zielgerade in die Jazz-Richtung ein. Seitdem spielt er in diversen Bigbands, wie z.B. dem Bruchsaler Jazzorchester.
Felix Langmaier erhielt seinen ersten Schlagzeugunterricht mit vier Jahren (klassische Ausrichtung). 2012 wurde er durch seine Lehrer animiert, am 1. Ettlinger Jazzworkshop teilzunehmen. So wurde seine Liebe zum Jazz geboren. Felix fühlt sich aber auch bei Funk, Soul und Pop zuhause. Zudem spielt er in unterschiedlichen Formationen gelegentlich Tuba, Trompete und Posaune.

Eintritt frei. Der Musiker-Hut steht am Eingang für einen Obolus bereit.

Für diese Veranstaltung ist keine Reservierung erforderlich.

A cappella market
Double-Q
Ein Kessel Buntes …

A cappella market . Double-Q . Ein Kessel Buntes … Acht sangesfreudige Interpret_innen präsentieren einen Stilmix an Liedern, Balladen und Songs

Double-Q ist ein a cappella-Ensemble aus Karlsruhe und Umgebung. Das Doppelquartett ist vor einigen Jahren aus einer Eigeninitiative von acht singbegeisterten Laien entstanden, zwei der Gründungsmitglieder sind heute noch dabei. Die Proben finden im Wohnzimmer statt – oft direkt gegenüber der Hemingway Lounge – und bisher ist auch kein Mitglied des Ensembles hauptberuflich Musiker.
Das Ungewöhnliche an Double-Q: Trotz acht (bis zehn) Mitgliedern gibt es keine Chorleitung. Nicht nur das Repertoire, sondern auch die künstlerische Darbietung und die klangliche Abstimmung werden basisdemokratisch entschieden und erarbeitet. So ist jeder Einzelne mitverantwortlich und bringt sich mit seinem eigenen Stil und neuen Ideen ein. Dadurch entsteht eine besondere musikalische Vielfalt, ein Stilmix aus Weltlichem und Sakralem, aus Zeitgenössischem und Mittelalterlichem, Einfachem und nicht ganz so Einfachem – ein Kessel Buntes eben. Und genau das zeichnet Double-Q aus! Das Programm erstreckt sich dadurch von Claudio Monteverdi über Josef Rheinberger, Duke Ellington, Earth, Wind and Fire, Billy Joel und Gotye bis zu Eigenkompositionen. Große Vorbilder sind The King’s Singers, Maybebop und The Real Group, deren Präzision und Intonation immer wieder Ansporn für eine Extrarunde in den Proben darstellen.
Vor ungefähr sechs Jahren fiel dann auch die Grundsatzentscheidung, mit Auftritten in die Öffentlichkeit zu gehen. Inzwischen hat das Ensemble eine große Fangemeinde, es finden mehrere Auftritte pro Jahr statt, und die Hemingway Lounge freut sich, von Anfang an dabei gewesen zu sein.

Eintritt frei. Der Musiker-Hut steht am Eingang für einen Obolus bereit.

Für diese Veranstaltung ist keine Reservierung erforderlich.

Jazz market
Von Swing bis Pop
Saxofon-Ensemble HfM

Jazz market . Von Swing bis Pop . Saxofon-Ensemble der HfM Karlsruhe . Leitung: Peter Lehel . Mit Leonie Kisten . Valentin Müller . Gesa Amelie Petersen . Nicole Pfaff . Jonas Zilius

Das Saxofon-Ensemble unter der Leitung von Peter Lehel (HfM Karlsruhe) präsentiert einen Stilmix aus der Saxofon-Literatur. Alles ist dabei: von Swing über groovige Stücke bis hin zu Popsongs. Die Bandbreite der Saxofonklänge lassen keine Langeweile aufkommen. Eine großartige Gelegenheit, einen Einblick in das studentische Schaffen der Saxofonklasse Peter Lehels innerhalb des Semesters zu gewinnen. Besetzung des Saxofon-Ensembles: Leonie Kistner, Valentin Müller, Gesa Amelie Petersen, Nicole Pfaff und Jonas Zilius.

Eintritt frei. Der Musiker-Hut steht am Eingang für einen Obolus bereit.

Für diese Veranstaltung ist keine Reservierung erforderlich.

Crossover market
„AROUND MIDNIGHT“

Crossover market . „AROUND MIDNIGHT“ . Swing und Bossa Nova, gewürzt mit Pop- und Rockelementen . Cherry Claire (voc) . Joachim Essig (p) . Boris Friedel  (b) . Frederic Michel (d/perc)

„AROUND MIDNIGHT“: Eine Synthese aus Tradition und Moderne ist angesagt! Die vier Musiker präsentieren Bekanntes und Unbekanntes verpackt in Swing und Latin-Rythmen und legen dabei viel Wert auf improvisatorische Ausflüge. Mit samtiger Stimme verleiht die Sängerin Cherry Claire Jazz-Tunes wie „Spain“ (Chick Corea), „Come With Me Now“ (Tania Maria), aber auch Pop-Songs wie „Set Them Free“ (Sting) oder Swing-Oldies wie „They Can’t Take That Away From Me“ (Gershwin) ihren Glanz. Der Pianist Achim Essig, als Musical Director seit vielen Jahren im In- und Ausland unterwegs, freut sich auf die AROUND MIDNIGHT-Events: „Mein Herz schlägt für den Jazz, hier kann ich mit meinem Instrument eins sein und meiner Liebe zur Musik ohne Kompromisse Ausdruck verleihen.“ Zum Reinhören für die Hemingway Lounge-Gäste empfiehlt sich der Song-Mix auf YouTube.

Boris Friedel
Boris Friedel

Der Bassist Boris Friedel, Absolvent der Swiss Jazz School, ist Insidern längst bekannt durch seine Mitwirkung bei den angesagten Salsabands und seine Konzerte auf unzähligen Jazz- und Bluesfestivals. Eine kleine Auswahl seiner musikalischen Weggefährten: Jennifer Rush, Bob Degen, Christina Lux, The Platters, Emil Mangelsdorff, Freddie Santiago, Jose Cortijo, Joe Gallardo, Pat Appleton, Maisha Grant, Der Blasse Bertram, Moskauer Staatszirkus, Nationaltheater Mannheim u. v. a. Boris Friedel zeichnet neben seinem groovenden Fundament nicht nur für tiefe Töne verantwortlich, sondern wartet durch Melodie- und Improvisationslinien mit einem emanzipierten Bass-Spiel auf. Weitere Informationen zu Boris Friedel finden Sie hier.

Frederic Michel
Frederic Michel

Der Drummer Frederic „Fred“ Michel, seit 2013 Student an der Pop-Akademie in Mannheim, blickt mit seinen gerade mal 26 Lenzen bereits auf hunderte Gigs aller Genres zurück und besticht durch sein energiegeladenes, aber auch sensibles Spiel sowie seine stilistische Vielfalt. Von klein auf war Fred fasziniert vom Schlagzeugspiel und besuchte ganz traditionell seit seinem neunten Lebensjahr die örtliche Musikschule, um wenige Jahre später bei Lui Ludwig (Uwe Ochsenknecht, Jule Neigel Band), Flo Dauner (Die Fantastischen Vier, The Voice of Germany), Moritz Mueller (Aura Dione, The Intersphere, Gianna Nannini) und anderen seine Technik und seinen persönlichen Stil durch Privatstunden weiter zu entwickeln und zu vervollkommnen. Während seines Studiums in Mannheim führte ihn ein Aufenthalt an das renommierte Columbia College in Chicago, wo er bei Aufnahmen mit Josh Shapera (R. Kelly, Michael Jackson) mitwirkte. Nebenbei arbeitet Fred als Musical Director und hat sich 2016 im Hafenviertel in Mannheim ein Studio eingerichtet, das auf hochwertige (Schlagzeug)Aufnahmen spezialisert ist. Weitere Informationen zu Fred finden Sie hier.

Eintritt frei. Der Musiker-Hut steht am Eingang für einen Obolus bereit.

Für diese Veranstaltung ist keine Reservierung erforderlich.

Classic market
Heimat in Bewegung .
„Performative Lieder“

Classic market . Heimat in Bewegung . „Performative Lieder“

Die kolumbianische Sopranistin Johanna Vargas und die spanische Pianistin Magdalena Cerezo gründeten 2015 zusammen das Duo LAB51. Johanna lebt in Stuttgart, wo sie an der dortigen Musikhochschule den Masterstudiengang Neue Musik bei Prof. Angelika Luz/Prof. Georg Nigl absolviert und als Freie Mitarbeiterin im Vokalensemble des SWR arbeitet. Magdalena studiert in Stuttgart derzeit bei Prof. Nicolas Hodges und ist Pianistin der Jungen Deutschen Philharmonie und des Ulysses Ensembles. LAB51 empfindet sich als prozesshaftes Ensemble, hat seine Wurzeln an verschiedenen Orten in Deutschland und Österreich und erhält regelmäßig Anregungen von renomierten Künstlern wie Wolfgang Rihm, Beat Furrer, Helmut Lachenmann oder Hartmut Höll. LAB51 stützt sich auf drei Hauptbegriffe: die Erweiterung des zeitgenössischen Repertoires für Koloratursopran und Klavier durch die Zusammenarbeit mit Jungen Komonisten, die Vermittlung der spanischen und lateinamerikanischen Musik in Deutschland und die Integration verschiedener Kunstformen in innovativen Konzertformaten. Der Auftritt der beiden Künstlerinnen in der Hemingway Lounge ist mehr als nur ein „Liederabend am Morgen“ – die Präsentation von traditionellem lateinamerikanischen und deutschem Liedgut bis hin zu Stücken der Moderne und Neuer Musik kommt theatralisch, performativ, aber vor allem pfiffig und völlig unangestrengt daher. Aus dem Portfolio: Mit dabei sind neben de Falla und Rihm bunt gemischt György Ligeti, Luciano Berio, Georges Aperghis, Isaac Albéniz, Alberto Ginastera, Xavier Montsalvatge, Aribert Reimann und Joaquín Rodrigo.
Die beiden jungen Interpretinnen blicken bereits auf einen beachtlichen musikalischen Werdegang zurück:
Aufgrund ihrer vielseitigen Ausbildung versteht es Johanna Vargas, ihre Stimme breit gefächert einzusetzen. Neben ihren Verpflichtungen als Lied- und Oratorien-Sängerin liegt ihr Schwerpunkt auf der Interpretation zeitgenössischer Musik. Sie singt im SWR Vokalensemble Stuttgart, konzertiert solistisch und entwickelt zusammen mit Magdalena Cerezo das zeitgenössische Duo „LAB51“. 2015 gewann sie den 2. Preis beim Wettbewerb für Neue Musik an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Zusätzlich zu ihrer Ausbildung bei Prof. Angelika Luz und Prof. Georg Nigl (Master Neue Musik, Muho Stuttgart) und Prof. Mitsuko Shirai und Prof. Hartmut Höll (Master Lied,  HfM Karlsruhe) erhielt sie künstlerische Impulse in der Zusammenarbeit mit den Komponisten Helmut Lachenmann, Wolfgang Rihm, Beat Furrer und mit den Sängern Andreas Fischer, Daniel Gloger und Thomas Hampson. Ihre Fähigkeit zu szenischer Arbeit bewies sie in diversen Operninszenierungen, z. B. am Wilhelma Theater Stuttgart (Rodelinda von G. F. Händel), am Lyric Opera Studio Weimar (Zerlina in Don Giovanni von W. A. Mozart), der Shakespeare Company Bremen (Gretel in Hänsel und Gretel von E. Humperdinck) und an der Teatró Colón Bogotá in Zusammenarbeit mit Schola Cantorum Basilien (Sorceress in Dido and Aeneas von H. Purcell).
Magdalena Cerezo absolvierte den Bachelorstudiengang Klavier an der Musikhochschule in Salamanca bei Prof. Sophia Hase. 2010 bis 2016 studierte sie an der HfM Karlsruhe bei Prof. Kalle Randalu und Prof. Markus Stange. Seit April 2016 ist sie im Masterstudiengang Neue Musik an der HfMDK Stuttgart bei Prof. Nicolas Hodges eingeschrieben. Im Bereich Neue Musik hat sie mit führenden Künstlern zusammengearbeitet, darunter Jörg Widmann, Angelika Luz, Barbara Maurer, Gérard Buquet, Wolfgang Rihm, Beat Furrer, Heinz Holliger, Helmut Lachenmann, Rebecca Saunders, Sylvain Cambreling, Ueli Wiget, Saar Berger, Marco Blaaw und Mark André, Eduard Brunner oder den Mitgliedern des Ensemble Intercontemporain. Magdalena ist Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und des Ulysses Ensembles. 2016 erhielt sie den ersten Preis beim Wettbewerb des Kulturfonds Baden für die Interpretation der Musik von Wolfgang Rihm. Seit 2017 trägt sie die Auszeichnung “Vielversprechende Künstlerin der Neuen Musik” des Ulysses Network. Magdalena hat auf wichtigen Bühnen musiziert, darunter: Auditorio Nacional de Madrid, Teatro Monumental de Madrid, Kölner Philharmonie, Berliner Konzerthaus, Berliner Philharmonie, Radialsystem V, Böllenfalltorhalle Darmstadt, Weimarhalle, Teatro Litta Milano und Centre Pompidou (Paris). Sie hat europaweit an den wichtigsten Festivals für Neue Musik teilgenommen. Ihre Auftritte wurden vom spanischen und deutschen Rundfunk und Fernsehen übertragen.

Eintritt frei. Der Musiker-Hut steht am Eingang für einen Obolus bereit.

Für diese Veranstaltung ist keine Reservierung erforderlich.