Music, life et cetera.
„Musik aus Ost und West“
Lieder . Schlager . etc.

Musik im Gespräch . „Musik aus Ost und West“. Lieder . Schlager . etc. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Freundeskreis Karlsruhe-Halle

Musik trennt und verbindet zugleich. Wo hätte das eine größere Bedeutung gehabt als zwischen der (damaligen) Bundesrepublik und der (damaligen) DDR in den Jahrzehnten des kalten Krieges mit Stacheldraht und Todesstreifen? Links und rechts dieser brutalen Kunstgrenze haben Menschen weiter ihre Lieder gesungen und gehört. Und weil Menschen ja nicht ständig trauern können, hat sich auch wieder eine Schlagerszene in Ost und West entwickelt. Ein Vergleich dieser skurrilen, melancholischen, lustigen oder auch albernen Schlager in Ost und West steht im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Ingo Liebe für den Freundeskreis Karlsruhe-Halle (Ost) und Ullrich Eidenmüller für den Verein KlangKunst in der Hemingway Lounge (West) öffnen die Schatztruhen, stellen die Schlager vor und moderieren den Abend.

Eintritt frei. Der Musiker-Hut steht am Eingang für einen Obolus bereit.

Für diese Veranstaltung ist keine Reservierung erforderlich.

VÖLLIG DADA!
rastetter & wacker

Musiktheater . VÖLLIG DADA! . Hochliterarischer Tiefsinn mit rastetter & wacker . Erik Rastetter . Martin Wacker . Musik Hubert Eser (Klarinette) HL Special Edition . Zehn Jahre Hemingway Lounge 2008 – 2018 . Der Weg von der Lounge zur Spielstätte für hochkarätige Jazz- und Klassik-Konzerte . Begonnen haben Prof. Wolfgang Meyer und Christiane Domino am 30. Oktober 2008 mit gelegentlichen Konzerten am Abend und dem regelmäßigen „jazz & classic market“ an Samstag(vor)mittagen. Die damit verbundenen Auftrittsmöglichkeiten für junge Künstler*innen aller Sparten haben Wolfgang Meyer bewegt, das Projekt „Hemingway Lounge“ zu wagen … MEHR

Erik Rastetter
Erik Rastetter

Von A wie Kurt Schwitters bis Z wie Karl Valentin reicht das literarische Alphabet, das Erik Rastetter und Martin Wacker unterhaltsam durchbuchstabieren. Da trifft eine gewisse Anna Blume auf Herrn Otto Mops, Zilinski ist angeblich tot und die Kannibalen feiern Silvester. All dies und weitere 13 ¾ Absonderlichkeiten werden vom Duo rastetter & wacker frisch und munter vorgetragen. Der in Karlsruhe geborene Schauspieler Erik Rastetter verblüffte sein Publikum schon im Kindesalter als er auf Familienfesten und vor Freunden mit Theaterstücken und sämtlichen Rollen, die er auf einmal spielte. Vielseitig begabt, arbeitet Erik Rastetter auch als Texter, Dramaturg und Regisseur am Sandkorn Theater Karlsruhe, Kammertheater Karlsruhe und Theater Ravensburg. Der Hang zum Komischen setzte sich spätestens seit dem Zusammentreffen mit Martin Wacker durch und daraus wurde eine Profession. Wer in Karlsruhe und seiner Region kennt Martin Wacker nicht? Im Sandkorn Theater steht er seit 1987 auf der Bühne mit über 2000 Auftritten, Schauspiel, Musical, Kinder und Jugendtheater. Als Teil des Duos rastetter & wacker zieht er seit vielen Jahren die große und kleine Poltik durch den kabarettistischen Kakao. Als Leiter der Event GmbH der Stadt Karlsruhe ist er überall da, wo Kreativität, Organisationstalent und frohe Durchsetzungskraft gefragt sind. In den letzten Jahren ist  Martin Wacker als Schauspieler beim Badischen Staatstheater engagiert.

Martin Wacker
Martin Wacker

Für die Literarische Gesellschaft Karlsruhe gestaltet er gemeinsam mit Rastetter Rezitationsabende und Literaturprogramme. Als professionelles Bühnenduo treten rastetter & wacker seit 1995 auf, nachdem sie schon seit 1988 in mehreren Theaterstücken und Kabarettensembles zusammen auf der Bühne standen. Der Wunsch nach Zweier-Programmen kristallisierte sich immer stärker heraus. Seither entwickelten sie über ein Dutzend abendfüllende Programme wie „Horst tappert im Dunkeln“, „Geklont!“, „MÄNNER.LEIDEN“ oder „Abgezockt“. Sie schreiben ihr Textmaterial selbst und ergänzen es in den Proben durch improvisierte Szenen. Auf der Bühne begeistert ihre prägnante Mischung aus Polit-Satire, Parodie, schierem Nonsens und Slapstick das Publikum. Neben der Leidenschaft fürs Kabarett teilen die beiden auch die für Literatur, insbesondere solche, die sich sprachlich durch einen Sinn für Komik und Humor auszeichnet. Immer wieder, teils in Kooperation mit der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe, bieten die beiden dem Publikum Gelegenheit sich an Sprachspielereien und Wortakrobatik zu ergötzen, die nichts von ihrer Aktualität verloren haben, weil sie nie eine besaßen – und deshalb zeitlos glücklich machen. Der Klarinettist Hubert Esser, Mitglied des Karlsruher Bläserensembles OKTISSIMO und Musiklehrer an der Musikschule ToniKA, begleitet musikalisch das Duo. In der Hemingway Lounge ist jetzt „Völlig DADA!“ angesagt.

Eintritt: Regulär 15,- € . Mitglieder des Vereins KlangKunst e. V. 14,- € . Schüler/Studierende 10,- €

Tickets können Sie bei Reservix buchen.

„Musikkritik“ .
Musik-Plauderei

Musik-Plauderei . Mit Hans Hachmann . „Musikkritik . Die Kunst ohne Einfälle zu komponieren – Brahms als Vertreter“ . Till Merlin Wagner (Bariton) . Lisa Golovnenko (Klavier)

Dr. h. c. Hans Hachmann
Dr. h. c. Hans Hachmann

„Je schlechter, desto mehr freu’n sich die Leut’“, so beobachtet Georg Kreisler süffisant die Reaktionen auf Musikkritik. Hans Hachmann bringt in der Hemingway-Lounge mit einem Augenzwinkern ein weites, vieldiskutiertes Feld näher: Musikkritiken, die vor noch gar nicht so langer Zeit ausschließlich von Komponisten und Musikern verfasst und veröffentlicht wurden, bevor sich geradezu richtungweisende Rezensenten in den Medien heranbildeten. So gelang der Wiener Eduard Hanslick zu zweifelhaftem Ruhm als Parodie in Wagners „Meistersingern“. Er schrieb über Tschaikowskys Violinkonzert, das sei „Musik, die so schlecht ist, dass sie stinkt“. Hugo Wolf behauptete gar, „die Kunst, ohne Einfälle zu komponieren, beherrscht niemand so wie Johannes Brahms“. Oft genug tauchen dann auch in unterschiedlichen Gazetten höchst gegensätzliche Besprechungen ein und desselben Konzertereignisses auf… In seinem beliebten Hemingway Lounge Format „Musik-Plauserei“ führt der frühere SWR2 Musikredakteur Hans Hachmann – wie immer äußerst kenntnisreich und humorvoll – in dieses brisante Thema ein. Dabei wird er sekundiert von Isabel Steppeler von den Badischen Neuesten Nachrichten, BNN, die eine prominente Vertreterin genau jener gescholtenen Zunft ist. Untermalt wird die Veranstaltung mit passenden Musikbeispielen von Schumann, Debussy u. a. Diese werden vorgetragen von dem Bariton Till Merlin Wagner und der Pianistin Lisa Golovnenko. Sie sind Studierende an der

Till Merlin Wagner und Lisa Golovnenko
Till Merlin Wagner und Lisa Golovnenko

Hochschule für Musik Karlsruhe. Der 1991 geborene Bariton Merlin Wagner hat seinen ersten Gesangsunterricht 2007 erhalten und studiert zurzeit im Studiengang Master Gesang bei Christian Elsner. Seine Bühnenerfahrung lässt sich mit Inszenierungen wie Gianni Schichi von Giacomo Puccini, Auftritten im Extra Chor des Staatstheaters Kassel und als Solist im Monteverdi Chor Würzburg dokumentieren. Als Träger des Richard Wagner Stipendiums bereichert er seine musikalische Laufbahn mit weiteren Meisterkursen. Die Pianistin Lisa Golovnenko, in der Ukraine 1988 geboren, hat schon im Alter von acht Jahren ihr erstes Solokonzert gespielt. Ihre musikalische Ausbildung führt sie von Odessa nach Karlsruhe wo sie ihr Klavierstudium bei Kaya Hahn mit Auszeichnung abschließt. Nach einem Studiensemester in Rio de Janeiro im Rahmen eines DAAD Stipendiums 2014 studiert sie derzeit Liedgestaltung in der renommierten Klasse von Hartmut Höll und Mitsuko Shirai. Sie nimmt an zahlreichen Meisterkursen und internationalen Wettbewerben teil und ist Gewinnerin einer Studio-Aufnahme mit dem SWR Baden-Baden 2011 und einem Preis beim Wettbewerb für russische Klaviermusik. Auf die „Musikkritik“ dieses Abends darf man sehr gespannt sein!

Eintritt: 5,- € . Keine Ermäßigung

Tickets können Sie bei Reservix buchen.

„Dideldum ist kein Gesang“ .
Musik im Gespräch

Musik im Gespräch . „Dideldum ist kein Gesang!“ . Musikunterricht in der Oper und im richtigen Leben . Mit Dr. h. c. Hans Hachmann . Miriam Hettinger & Valentin Müller (Klarinette)

Dr. h. c. Hans Hachmann
Dr. h. c. Hans Hachmann

„Wer die Musik nicht liebt und ehret, der bleibt ein Asinus“, befindet kurz und bündig der Musiklehrer in Telemanns humoristisch-persiflierendem Portrait „Der Schulmeister“.  Überhaupt kommen die Vermittler der Tonkunst im Allgemeinen nicht besonders gut weg: Don Basilio etwa bei Rossini und Mozart – ausgerechnet der Musikmeister als die schäbigste und unsympathischste Figur in den entsprechenden Opern! Oder der  Bürgermeister van Bett in „Zar und Zimmermann“, der seinen Sängern verzweifelt beizubringen versucht, Dideldum sei „das Zwischenspiel“…

Johannes M. Walter
Johannes M. Walter

Zum Glück finden Dr. Johannes M. Walter, Prof. für Musikpädagogik an der Karlsruher Hochschule für Musik und Dr. h. c. Hans Hachmann, ehemaliger SWR2-Musikredakteur – neben einem ausführlichen Blick auf die aktuelle Schulmusik-Szene – auch positive Beispiele: den geigenden Hasenlehrer, den Orgelschlagenden Lehrer Lämpel oder Udo Lindenbergs „Klavierlehrerin“… Musikalisch begleitet werden sie von dem Klarinettenduo Miriam Hettinger und Valentin Müller. Beide studieren Künstlerisches Lehramt an Gymnasien (Schulmusik) an der Hochschule für Musik in Karlsruhe. Eine besondere Lehrstunde nicht nur für „Anfänger“?

Eintritt: Regulär 15,- € . Mitglieder des Vereins KlangKunst e. V. 14,- € . Schüler/Studierende 10,- €

Tickets können Sie bei Reservix buchen.

One-Hit-Wonders von One-Hit-Composers .
Musik im Gespräch

Musik im Gespräch . One-Hit-Wonders von One-Hit-Composers … Mit Dr. h. c. Hans Hachmann . Farida Rustamova (Violine) . Ieva Dudaite (Klavier)

Hans Hachmann
Hans Hachmann

Von manchen Komponisten hat es jeweils nur ein einziges Werk zu Ruhm und entsprechenden Wiederaufführungen gebracht: Bruchs „Adagio“ aus dem 1. Violinkonzert, dessen Aufführung er deshalb sogar verbieten wollte, Pachelbels „Kanon“, wiederzufinden u. a. bei David Bowie, Nina Hagen und in der Hymne der Russischen Föderation. Sindings „Frühlingsrauschen“, seinerzeit DAS Stück auf dem Heiratsmarkt höherer Töchter am Klavier, war ebanfalls ein „Hit“. Einen Blick auf derartige Piècen wirft der ehemalige SWR-Musikredakteur Dr. h. c. Hans Hachmann mit Prof. Dr. Nanny Drechsler, Professorin für Musiktheorie und Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik Karlsruhe (HfM),  und – möglicherweise – lüften sie das Geheimnis des Erfolges dieser „Hits“. Mit Klangbeispielen interpretiert von Farida Rustamova an der Violine und Ieva Dudaite am Klavier, beide Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe, wird der Abend eine spannende musikalische Entdeckungsreise. Die in Moskau gebürtige aserbaidschanische Geigerin Farida Rustamova stammt aus einer namhaften Musikerfamilie, trat schon als Kind in Konzerten auf und absolvierte mit Auszeichnung ihr Musterstudium in der Klasse von A. L. Breuninger. Zurzeit studiert die junge Geigerin „Solistenexamen“ an der Hochschule für Musik Karlsruhe in der Klasse von Josef Rissin und spielt die Violine von Pietro Guarneri aus dem Jahr 1745. Die in Litauen geborene junge

Ieva Dudaite
Ieva Dudaite

Pianistin Ieva Dudaite ist eine der prominentesten ihres Landes. Als Studentin der Hochschule für Musik in Karlsruhe hat sie schon eine lange Liste von Konzertauftreten in den Niederlanden, Italien, Mexiko Tschechische Republik und Deutschland nachzuweisen. Ihr Repertoire ist umfangreich und reicht von Barock bis zu Musik des 21. Jahrhunderts. Durch ihre hervorragende Leistung ist sie Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. Eines ihrer großen Wünsche ist, die litauische Musik über die Grenzen ihres Landes bekannter zu machen und in die Programme der Konzerte einzubringen. Welche der „Hits“ mögen Sie wohl am meisten?

Eintritt: Regulär 15,- € . Mitglieder des Vereins KlangKunst e. V. 14,- € . Schüler/Studierende 10,- €

Tickets können Sie bei Reservix buchen.