Jazz & classic market
„Schumann mal anders“ .
LIV & Andreas

Jazz & classic market . „Schumann mal anders“ – New York reconnection mit LIV Solveig Wagner (voc/viol) & Andreas Arnold (guit)

LIV und Andreas kennen sich aus New York. Schon dort entdeckten sie ihre Gemeinsamkeit, Lieder in besondere Formen und Harmonien zu wandeln. Gerade ihre Liebe zu den Liedern von Schumann ließ die beiden nächtelang an neuen Arrangements tüfteln, die teils jazzzig, teils folkig, dann wieder klassisch daherkommen. Mit der Klassik fing für LIV Solveig Wagner alles an: Sie studierte Geige in Karlsruhe, danach Jazz-Gesang in New York – und heute macht sie ihr eigenes Ding daraus, mit Songwriter-Lyrik, norwegischem Folk und einer Prise Indie-Rock. Mittlerweile lebt Liv in Berlin, schreibt weiter eigene Lieder und singt und spielt in diversen Bands. Andreas Arnold studierte Jazz-Gitarre in Amsterdam und New York, bevor er seine Leidenschaft für die Flamenco-Musik entdeckte. Er lebt die eine Hälfte des Jahres nach wie vor in New York, die andere in seiner neuen Wahlheimat Spanien, um sich dort ganz der Flamenco-Musik zu widmen. Andreas wird im Januar 2019 sein viertes Album ‚Odisea‘ veröffentlichen. Auf seiner letzten CD ‚Ojos Cerrados‘ arbeitete er u. a. mit Carles Benavent zusammen, dem langjährigen Bassisten von Paco de Lucia. Sein einfühlsames Spiel und seine Wandlunsfähigkeit machen ihn zudem zu einem gefragten Begleitmusiker unterschiedlicher Sänger*innen wie Farah Siraj, Antonio Lizana und Barbara Martinez.

Eintritt frei. Der Musiker-Hut steht am Eingang für einen Obolus bereit.

Für diese Veranstaltung ist keine Reservierung erforderlich.

Junge Klassik .
Edvard Grieg’s Liederalbum

Klassische Reihe .  Junge Klassik . Edvard Grieg’s Liederalbum . Raphaela Stürmer (Gesang) . Hélène Hertzberger (Klavier) . Zum 175. Geburtstag von Edvard Grieg

Raphael Stürmer
Raphael Stürmer

Die Sängerin Raphaela Stürmer und die Pianistin Hélène Herzberger, deren Liebe und Leidenschaft dem Kunstlied gilt, widmen einen ganzen Liederabend dem norwegischen Komponisten Edvard Grieg anläßlich seines 175. Geburtsjahres. Grieg besaß die Gabe, melodische Einfälle von solcher Genialität in Stücke wie der Morgenstimmung zu verwandeln, das auch 110 Jahre nach seinem Tod womöglich fast jeder kennt. Leider wird er oft auf seine bekanntesten Werke (Peer Gynt-Suite und Klavierkonzert) reduziert und nur wenige Menschen (klassische Musiker nicht ausgenommen) kennen sein umfangreiches und bezauberndes Liedschaffen. Und das völlig zu Unrecht, denn es birgt unzählige Perlen der Liedkunst. Dieser Lücke möchten die Künstlerinnen an diesem Abend schließen, flankiert mit Anekdoten aus dem Leben des Komponisten, durch die dem Publikum neben dem Künstler auch der Mensch Edvard Grieg näher gebracht wird. Grieg selbst schrieb zu seinen Liedern Folgendes: „Ich glaube nicht, dass ich etwa mehr Talent für Liederkomposition als für irgend ein anderes musikalisches Genre besitze. Wie ist es denn gekommen, daß gerade das Lied in meiner Produktion eine so bevorzugte Rolle spielt? Ganz einfach aus dem Umstand, daß auch ich, wie andere Sterbliche, einmal in meinem Leben (um mit Goethe zu reden) – genial war. Die Genialität war: Liebe. Ich liebte ein junges Mädchen mit einer wunderbaren Stimme und ebenso wunderbaren Vortragsweise. Dieses Mädchen wurde meine Frau und Lebensgefährtin bis auf den heutigen Tag. Sie ist – ich darf es wohl sagen – für mich die einzige wahre Interpretin meiner Lieder geblieben.“ Titel wie „Des Dichters Herz“ oder schlicht „Ich liebe dich“ zeugen von Grieg’s empfindsamer Innerlichkeit und der innigen Liebe zu seiner Frau Nina. Raphaela Stürmer ist hauptberuflich Sängerin, für sie nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung. „Kunst gehört für mich nicht nur untrennbar zum Leben dazu, das ganze Leben ist für mich Kunst.“, so ihr Credo. Wer kennt sie nicht, wenn sie mit zarter Eleganz, das Tablett voll im Griff, durch die eng aneinandergestellten Tische und Stühle der Hemingway Lounge schwebt, um charmant und freundlich die Gäste zu bedienen. Ihre Arbeit in der Hemingway Lounge, mitten im Musik- und Kunstgeschehen, ist im doppelten Sinne für sie „Bereicherung“. Wenn Raphaela Stürmer als Sopranistin mit anrührender Stimme und schauspielerischem Talent die Bühne der Lounge betritt, ist das eine Liebeserklärung an Musik vergangener Tage, mit Melancholie, komödiantischen Akzenten und kammermusikalischen Facetten. Die Lieder von Evard Grieg, der 2018 seinen 175. Geburtstag feiert, in „ihrer“ Lounge darzubieten, ist Raphaela’s Anliegen und Wunsch zugleich.

Hélène Hertzberger
Hélène Hertzberger

Die Pianistin Hélène Herzberger studierte Liedbegleitung in der Klasse von Hartmut Höll und Mitsuko Shirai an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Ihr Spiel zeugt von großer Musikalität, farbiger Nuanciertheit und empfindsamer Tongebung. Geprägt auf ihrem musikalischen Weg haben Hélène besonders die Meisterkurse bei Anne LeBozec, François Leroux, Boris Berman, Roger Muraro oder auch Brigitte Fassbaender. Eine ihrer beruflichen Leidenschaften ist ihr Mitwirken bei Operninszenierungen und Projekten im Bereich Musiktheater. An der HfM arbeitet Hélène als Korrepetitorin in den Gesangsklassen von Prof. Varady-Fischer Dieskau, Prof. Libor und Prof. Müller Brachmann. Außerdem unterstützt sie die Arbeit am Institut für Musiktheater und ist gleichzeitig Korrepetitorin in der Abteilung Schauspiel am Staatstheater Strasbourg. Hélène begleitet regelmäßig bei opera on tap – Opernarien „frisch gezapft“ in der Hemingway Lounge. Die clubähnliche Atmosphäre der Lounge mit der großen Nähe zum Publikum hat es ihr besonders angetan, weil sie gerade hier ihr Spiel auf eine ganz direkte und persönliche Art den Zuhörern vermitteln kann.

 

Eintritt: Regulär 20,- € . Mitglieder des Vereins KlangKunst e. V. 18,- € . Schüler/Studierende 10,- €

Tickets können Sie bei Reservix buchen.

Crossover market
Gitarrenduo Ebert & Berninger

Crossover market . Gitarrenduo Ebert & Berninger . Von Jazz über Blues, Rock, Folklore und Flamenco

Zeitlose instrumentale Gitarrenmusik zum Zuhören, Träumen, Nachdenken, Entspannen, Fantasieren … Die durchweg eigenen Kompositionen von Jochen Ebert und Harald Berninger warten mit melodisch-romantischen Klängen, rhythmischem Fingerpicking und virtuosen Improvisationen auf, wobei verschiedene Stilrichtungen vertreten sind: Blues, Rock, Jazz, Klassik, Folklore und Flamenco, ohne eine davon zu sehr zu vereinnahmen. Vielmehr machen die leichten Nuancen den Reiz aus, und zuweilen gibt es auch experimentelle Ausflüge. Dabei kommen verschiedene akustische Gitarren zum Einsatz: Von der klassischen Nylon-Gitarre über die Westerngitarre bis hin zur 12-saitigen Gitarre. Die beiden Gitarristen stellen unter anderem die Titel ihrer CD „Winterabend“ vor. Stücke, die durchaus auch an einem Wintermorgen genussvoll gehört werden können …

Eintritt frei. Der Musiker-Hut steht am Eingang für einen Obolus bereit.

Für diese Veranstaltung ist keine Reservierung erforderlich.

Indira Quartet

Konzerte am Abend . Indira Quartet . Fauzia Maria Beg (voc & dance) . Frank Kroll (b & cl & ss) . Fried Dähn (ecello) . Uwe Kühner (d & gongs)

Das Indira Quartet mit Fauzia Maria Beg
Das Indira Quartet mit Fauzia Maria Beg

Indira ist eine bemerkenswerte Reise durch außergewöhnliche Klangwelten: Stimme, Cello, Bassklarinette, Sopransaxophon, thailändische Gongs, Trommeln und Percussion geben dem Quartett einen ganz besonderen Charme. Die feine Musik lehnt sich an indische und arabische Traditionen an, ohne dabei folkloristisch zu werden. Mit ausschließlich eigenen Kompositionen schafft Indira eine eigene Textur des großen Begriffs des World-Jazz. Wer das Besondere sucht, konzentriert und mit viel Atmosphäre, ist hier am rechten Platz: mit weicher, klarer Stimme, ganz in indischer Tradition und Technik entlockt die aus Bombay stammenden Sängerin (und Tänzerin) Fauzia-Maria Beg ihren Tönen Geist und Seele Im Alter von 9 Jahren begann sie eine klassische Indische Tanzausbildung (Kathak) in Bombay (Mumbai). Aufgewachsen in einer musikalischen Familie wurde schon bald auch ihr Talent als Sängerin entdeckt. Bereits in jungen Jahren arbeitete Fauzia-Maria Beg  als professionelle Sängerin in sämtlichen Spitzenhotels der indischen Metropole. Dabei sammelte sie vor einem internationalen Publikum viel Erfahrung als Jazz-, Pop- und Soulsängerin. Der Wunsch mit ihrer Stimme die Welt zu erobern brachte sie 1989 nach Europa. Mit ihrer Vorliebe für Jazz, Brasilianische Musik und indisch inspirierten Avantgarde-Projekten ist sie mit ihrer Vielseitigkeit aus der Stuttgarter Musikszene nicht mehr wegzudenken. Kongenial auch im Dialog mit Frank Kroll am Sopran Saxophon und der Bass Klarinette. Sein Spiel ist gekennzeichnet durch großes Einfühlungsvermögen und außerordentliche Ausdrucksstärke. Er variiert den Ton seines Instruments auf unterschiedlichste Art und Weise, überblässt ihn, arbeitet z. B. mit Mehrklängen oder singt und gurgelt in das Saxophon. Gleichzeitig kann sein Spiel aber auch samtig und weich klingen oder eine beeindruckende Tiefe und Ruhe ausstrahlen. Als Grenzgänger zwischen Rock, neuer Musik und Klassik übernimmt Fried Dähn am Cello die Rolle der indischen Tampura oder soliert gleich einem Feuerwerk. Der Cellist, Elektro-Cellist, Komponist, Klang- und Medienkünstler gehört zu den wenigen Künstlern, denen es gelingt, Tradition und Moderne in sich zu vereinen. Ob klassische oder neueste elektronische Klänge, Komposition oder Improvisation: ständiges Suchen nach neuen Ausdrucksformen, gepaart mit immenser Virtuosität und spontanem Erfindungsreichtum im Umgang mit seinem Instrumentarium zeichnen ihn als einen der vielseitigsten und innovativsten Cellisten der Gegenwart aus. Meisterhaft und faszinierend wie Uwe Kühner seine Trommel zum Leben erweckt und mit seinen gestimmten Gongs Melodie und Rhythmus verbindet. Das Trio erhielt den Prix Courage beim Creole-Weltmusik-Wettbewerb 2009. Der Preis steht für eigenständige Musik höchster künstlerischer Qualität, die sich nicht in gängige Kategorien einordnen lässt. Die dunkelhaarige Schönheit aus Indien Fauzia Maria Beg ist eine vielseitige Künstlerin von beeindruckendem Format. Ihr geheimnisvolles indisches Flair und die musikalöische Virtuosität des  Indira Quartets bezaubern sofort.

Eintritt: Regulär 20,- € . Mitglieder des Vereins KlangKunst e. V. 18,- € . Schüler/Studierende 10,- €

Tickets können Sie bei Reservix buchen.

Music, life et cetera.
Talk mit Dr. Wolfgang Issel

Music, life et cetera. Ullrich Eidenmüller im Talk mit Dr. Wolfgang Issel  . Physiker, Erfinder . Schriftsteller

Dr. Wolfgang Issel – Physiker, Erfinder und Schriftsteller – heißt der Interviewpartner an diesem Donnerstag. Wolfgang Issel ist ein hintergründiger Mensch. Er denkt über Zusammenhänge des Lebens und der Welt nach. Als ausgebildeter Physiker mit eigenem Ingenieurbüro hat er sich die ersten Erfindungen zur Schonung der Umwelt patentieren lassen. In Diensten der Stadt Karlsruhe baute er als erster Leiter des Umweltamts die städtische Umweltverwaltung auf. Und heute macht er sich Gedenken über die Menschen. Darüber, wie wir handeln und warum wir so handeln, wie wir es tun. Wer entscheidet – Kopf oder Bauch? Sein Buch „Kopf und Bauch“ bringt die Psycho-Mathematik in eine für jeden leicht verständliche Form mit vielen Beispielen für das tägliche Leben. Wolfgang Issel weiß Rat und untermalt seine Gedanken mit Beispielen aus dem täglichen Leben, die uns allen bekannt sind. Lassen Sie sich diesen ungewöhnlichen Menschen – und natürlich seine Musik – nicht entgehen!

Eintritt: 5,- € . Keine Ermäßigung

Tickets können Sie bei Reservix buchen.