Molotow-Cocktail in der Lounge .
10. Karlsruher Krimitage

HL Special Edition . Molotow-Cocktail in der Lounge . Jutta Profijt liest aus „Unter Fremden“ . 10. Karlsruher Krimitage .

Ein hochkarätiges Programm deutschsprachiger Kriminalliteratur mit zahlreichen renommierten deutschen Krimiautoren sowie Autoren aus der Region zeichnen die Karlsruher Krimitage aus. Die Lesungen finden zum Teil an ungewöhnlichen Orten statt. Auch die Hemingway Lounge ist bei den 10. Krimitagen ein TATORT. Was passiert? Madiha muss aus ihrem syrischen Heimatdorf fliehen und landet in einem deutschen Flüchtlingsheim. Die strapaziöse Flucht überlebt die gehbehinderte Frau nur durch die Hilfe eines fremden Mannes, Harun. Eines Morgens ist Harun verschwunden. Noch in derselben Nacht fliegt ein Molotow-Cocktail in das Zimmer, und Haruns Kleidung wird gestohlen. Madiha macht sich auf die Suche nach ihm. Bald darauf bemerkt sie, dass sie verfolgt wird und sie stellt fest „Meine Gegenwart besteht aus drei einfachen Worten: Ich. Bin. Allein.“ … Jutta Profijts Roman „Unter Fremden“ wurde 2018 mit dem Friedrich-Glauser-Preis als Bester deutschsprachiger Kriminalroman ausgezeichnet. „Ein Meisterwerk der Krimikunst, das ganz sprach- und atemlos macht.“, so Susann Fleischer, literaturmarkt.info 11.09.2017. Jutta Profijt wurde gegen Ende des Babybooms in eine weitgehend konfliktfreie Familie hineingeboren. Nach einer kurzen Flucht ins Ausland kehrte sie ins Rheinland zurück und arbeitete im Projektmanagement. Heute schreibt sie sehr erfolgreich Bücher … Und wie es mit Madiha weitergeht, erfahren Sie in der Hemingway Lounge in der ersten Veranstaltung in Kooperation mit der Stadt Karlsruhe, Kulturamt / Kulturbüro, Fachbereich Theater, Literatur, Heimatpflege, Kinder- und Jugendkultur. Spannung pur erwartet Sie!

Eintritt: 5 EUR.

Tickets können Sie bei Reservix buchen.

Jazz market
Jehle & Stolz . Smooth Saturday morning jazz

Jazz market .  Smooth Saturday morning jazz . Thomas Jehle (p) & Tobias Stolz (d) . Eintritt frei

Tobias Stolz

Der in Freudenstadt 1985 geborene Pianist und Arrangeur Thomas Jehle ist ein Kind des Schwarzwalds und entschied sich seit 2005 seinen Lebensmittelpunkt im Raum Karlsruhe zu verbringen. Das Studium an der Hochschule für Musik Karlsruhe (HfM) mit Hauptfach Klavier bei Roman Zaslavsky absolvierte Thomas Jehle mit der pädagogischen Zusatzausbildung im Fach Klavier mit Auszeichnung. An der Staatlichen Hochschule für Musik Stuttgart erweiterte er seinen Horizont mit dem Studium des Verbreiterungsfachs Jazz- und Popularmusik sowie Jazzarrangement und -komposition bei Prof. Rainer Tempel. Das breite Spektrum an künstlerischer Erfahrung, das er seit Beginn seiner musikalischen Karriere sammelte und die bis zu 45 Auftritte pro Jahr in Soloformation, mit dem Thomas Jehle Quartett und in verschiedenen anderen Besetzungen, zeichnen den Künstler aus. Tobias Stolz, ebenfalls Jahrgang 1985, studierte 2007 bis 2011 Jazzschlagzeug an der FMW Frankfurter Musikwerkstatt mit Abschluss zum „Staatlich anerkannten Berufsmusiker und Instrumentalpädagogen für Jazz und Popularmusik“. Er ist seit Jahren als freiberuflicher Musiker und Schlagzeuglehrer tätig. Als Musiker zeichnet sich Tobias Stolz vor allem durch seine Fähigkeit aus, zuzuhören und sich in jedes musikalische Umfeld einzufinden. Sein dynamisches Spiel und seine kreativen Impulse sind eine verlässliche Basis, die zugleich dezent elegant und intensiv ist.

Eintritt frei. Der Musiker-Hut steht am Eingang für einen Obolus bereit.

Für diese Veranstaltung ist keine Reservierung erforderlich.

Sänger & Peplowski Duo

Konzerte am Abend . Sänger & Peplowski Duo . Ken Peplowski (cl & ts) . Christof Sänger (p)

Ken Peplowski
Ken Peplowski

»Seine frappierende Technik, nie Selbstzweck, sondern immer künstlerisch konsequent dosiert, sucht ihresgleichen und erinnert in ihrer Akkuratesse gelegentlich an Martial Solal«, so Martin Kunzler im Jazz-Lexikon, rororo 2002, über den Pianisten Christof Sänger. 1989 machte er als Finalist des »Concours International de Piano Jazz« international auf sich aufmerksam. Solotourneen durch Lateinamerika, USA und Kanada (Montreal Jazz Festival) folgten. Nach dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ für seine Debüt CD, machte er in New York CD Aufnahmen mit Al Foster, Georg Mraz. 1999 wurde Sänger Mitglied des Ernie Watts Quartetts, mit dem er ab 2001 mehrere CDs veröffentlichte. Nachdem er 2003 Solokonzerte in Japan gegeben hatte, gründete er nun mit zwei in Japan bekannten Jazzern eine weitere Version seines Trio-Konzepts. Das letzte Konzert der Japan-Tournee wurde in Tokio mitgeschnitten. Er spielte u. a. mit Branford Marsalis, Sheila Jordan, Harvie Swartz, Richie Cole, Jimmy Woode, Hermeto Pascoal, Matial Solal, HR-Jazzensemble…  „Diese Musik fängt einem vom ersten Ton ein und lässt nicht mehr los. Perlende Läufe, Anschlagskultur, Klavierkunst auf höchstem Niveau.“ So die FAZ über Christof Sänger‘s Soloalbum „Willow weep for me“. In diesem Sinne spielt auch das Duo Ken Peplowski und Christof Sänger. Ungebrochene Spielfreude, enormer Swing, Tempo und Virtuosität zum einen und filigrane Lyrik zum anderen prägen die Musik des Duos. Der US-amerikanische Klarinettist des Mainstream Jazz Ken Peplowski begann schon mit Zehn Jahren öffentlich aufzutreten und spielte zunächst im Familienorchester. „Ken Peplowski is arguable the greatest living jazz clarinetist“, Russel Davis BBC. Er spielte mit dem „Who is who“ des Jazz und in der letzten Ausgabe des Benny Goodman Orchesters. Außerdem spielte er die Soundtracks vieler Woody Allen Filme ein.

Eintritt: Regulär 20,- € . Mitglieder des Vereins KlangKunst e. V. 18,- € . Schüler/Studierende 10,- €

Tickets können Sie bei Reservix buchen.

Trium Avium .
Bach Goldberg Variationen für Streichtrio

Klassische Reihe . Johann Sebastian Bach Goldberg Variationen für Streichtrio . Trium Avium . Franz Peter Fischer (Violine) . Akiko Sato (Bratsche) . Dmitri Dichtiar (Cello)

Akiko Sato
Akiko Sato

Sein einziges gedrucktes Variationenwerk für Cembalo nannte Johann Sebastian Bach in nicht zu unterbietendem Understatement schlicht Clavier-Übung und fügte auf dem Titel des Erstdrucks folgende ausführliche Erklärung hinzu: „Clavier-Übung, bestehend in einer ARIA mit verschiedenen Veraenderungen vors Clavicimbal mit 2 Manualen. Denen Liebhabern zur Gemüths-Ergetzung verfertiget von Johann Sebastian Bach.“ Heute ist das Opus unter seinem populären Beinamen Goldberg-Variationen, BWV 988 bekannt, was auf einen Bericht des ersten Bach-Biographen Johann Nikolaus Forkel zurückgeht. Bach habe das Werk wie schon eingangs erwähnt für seinen Gönner Graf Hermann Carl von Keyserlingk in Dresden geschrieben, der an Schlaflosigkeit litt. Um ihm die Zeit in schlaflosen Nächten zu vertreiben, habe sich Keyserlingk ein paar Stücke gewünscht, “die so sanften und etwas muntern Charakters wären”. Sein Hauscembalist, der damals noch jugendliche Bach-Schüler Johann Gottlieb Goldberg (1727-1756), sollte sie ihm vorspielen. Zum Dank für das vollendete Werk habe Bach einen königlichen Lohn erhalten: “einen goldenen Becher, welcher mit hundert Louisd’or angefüllt war”, das höchste Honorar, das er jemals für eines seiner Werke entgegennehmen durfte. Der Lohn war dem Rang der Variationen angemessen: Aus dem eher unscheinbaren Wunsch des Kurländischen Grafen nach “etwas muntern” Cembalostücken ließ Bach einen monumentalen Variationenzyklus in 30 Teilen erwachsen die bedeutendsten “Claviervariationen” vor Beethovens Diabelli-Variationen. Es ist ursprünglich für ein zweimanualiges Cembalo geschrieben, gehört aber seit Glenn Goulds berühmter Einspielung zum Standardrepertoire der großen Pianisten. Um das Werk allerdings auf nur einer Tastatur spielen zu können, bedarf es einiger kompositorischer Eingriffe, damit Bachs Stimmführungen einigermaßen originalgetreu wiedergegeben werden. Ein anderer Weg ist die Transkription für andere Instrumente wie ein Streichtrio. Dem Trium Avium gelingt es dabei auf historischen Instrumenten, die Unterschiedlichkeit der Ober-, Mittel- und Unterstimmen besonders gut zur Geltung zu bringen. Schon während seiner Studienzeit in München und Düsseldorf bereiste der Geiger Franz Peter Fischer als Konzertmeister der „Jungen Deutschen Philharmonie“ viele Länder Europas und musizierte mit bedeutenden Dirigenten wie Lorin Maazel und Daniel Barenboim. In dieser Zeit beschäftigte er sich mit der Barockgeige und der historischen Aufführungspraxis. Konzertverpflichtungen mit dem „concentus musicus Wien“ unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt und der „Musica Antiqua Köln“ folgten. Nach mehreren Stationen gründete er das Concerto/Würzburg, das in den letzten Jahren viele vergessene Werke von fränkischen Komponisten aus der Mozartzeit aufgeführt hat und regelmäßig auf deutschen und internationalen Bühnen auftritt. Einladungsverpflichtungen verschiedener deutscher Orchester als Solist und Konzertmeister sowie Rundfunk- und CD-Aufnahmen ergänzen seine musikalische Tätigkeit. Franz Peter Fischer konzertierte in nahezu allen europäischen Ländern sowie den USA, in Südamerika, Japan, China und Südafrika. Die in Tokyo geborene Bratschistin Akiko Sato studierte zunächst Violine bei

Dimitri Dichtiar
Dimitri Dichtiar

Toshiya Eto in Tokyo und setze ihr Studium an der Musikhochschule in Freiburg im Breisgau bei Ulrich Koch (Bratsche) fort. Stipendien des Aspen-Musikfestivals (Colorado) ermöglichten ihr mehrere Studienaufenthalte in den USA, wo sie u. a. an Meisterkursen des Emerson String Quartett teilnahm. Sie war einige Jahre Mitglied des Tokyo Philharmonic Orchestra. Seit 1992 gehört sie der Badischen Staatskapelle an. Bereits während ihrer Studienzeit in Freiburg entwickelte Akiko Sato als Bratschistin des Spohrquartetts – neben der Mitwirkung an zahlreichen Rundfunkproduktionen – eine intensive kammermusikalische Konzerttätigkeit. Sie ist außerdem Mitglied des Ensemble Sorpresa und Mitbegründerin des Viola-Quartetts Quattuor Avium, das bereits mit großem Erfolg in der Hemingway Lounge gastierte. Der Cellist Dmitri Dichtiar ist in Moskau geboren. Er studierte an der Zentralen Musikschule für hochbegabte Kinder am Moskauer Konservatorium. Nach dem erfolgreichen Abschluss besuchte er das Moskauer Konservatorium. Seine Diplome bekam Dimitri Dichtiar an den Hochschulen für Musik in Detmold und in Karlsruhe. Die Meisterkurse bei Boris Pergamenschikow, Gerhart Darmstadt, Anner Bylsma, Rainer Zipperling und Phoebe Carrai rundeten seine Ausbildung ab. Während der Studienzeit entwickelte er eine Leidenschaft für Alte Musik. Nach dem Abschluss in Karlsruhe ging Dmitri nach Basel, wo er das Studium für Barockcello an der Schola Cantorum Basiliensis bei Christophe Coin absolvierte. Die Intensive Beschäftigung mit der Alten Musik verschiedenen Stilepochen führten Dmitri zur Zusammenarbeit mit vielen renommierten Ensembles wie Amsterdam Baroque Orchestra, Orchester “Anima Eterna”, Ensemble Cafe Zimmermann und als Solo-und Continuocellist in Nova Stravaganza, Hofkapelle München, Ensemble moderntimes_1800, Orchester Wiener Akademie, Concerto Köln und Deutsche Händel-Solisten. Als Solist, Continuospieler und Kammermusikpartner war er zu Gast bei Musik-Festivals und Konzertreihen u.a. bei Bach-Festival Leipzig, Bachfest Aschaffenburg, Rising Stars 2002, Händel- Festspiele Göttingen, Festival van Vlaanderen Brugge, Lüdwigsburger Festspiele, Festival for Early Music in Soul, Korea, Festival Oude Muziek Utrecht, Antiquarium Moskau, Mozartfest-Würzburg, Musikfest Stuttgart. Dmitri Dichtiar gab Meisterkurse und Workshops für Alte Musik in Deutschland, Kroatien, Schweiz, Brasilien, Korea. Er unterrichtet Barockcello und historische Aufführungspraxis an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Lauschen Sie dem Streichtrio Trium Avium auf Barockinstrumenten und lassen Sie sich von den neuen Klänge der Goldberg Variationen von Johann Sebastian Bach verzaubern!

Eintritt: Regulär 20,- € . Mitglieder des Vereins KlangKunst e. V. 18,- € . Schüler/Studierende 10,- €

Tickets können Sie bei Reservix buchen.

Herbie’s special .
Trio Nastalgia

Herbie’s special . Trio Nastalgia .  Colette Sternberg (voc) . Reiner Möhringer (voc & v & cl & g) . Peter. Schuler (bandoneon)

Haben auch Sie das Gefühl, dass es schon wieder Sommer sein sollte ? Dann schwelgen Sie mit Trio Nostalgia gemeinsam in der Sehnsucht nach dem Süden. Die Karlsruher Künstler Colette Sternberg (Gesang), Reiner Möhringer (Geige, Klarinette, Gesang, Gitarre) und Peter Schuler (Bandoneon) lassen Sie mit erfrischenden Moderationen charmant in eine Welt der nostalgischen Emotionen, der großen Liebe und der Leidenschaft eintauchen. Urlaubsgefühle kommen auf, wenn italienische Lieder wie Azzuro, Volare und Torneró erklingen. Por una cabeza und Adiós nonino sind zwei der bittersüßen Tangos, die sie in die Straßen von Buenos Aires entführen und Cuando calienta el sol, andere spanische Melodien und nostalgische Lieder wie Donna Clara und Der Wind hat mir ein Lied erzählt, erzählen in neuem musikalischem Gewand von Leidenschaft und feurigen Gefühlen. Das Trio Nostalgia zieht den Zuhörer mit ganz eigenen musikalischen Arrangements und dem besonderen Zusammenklang von Gesang und verschiedensten Instrumenten in den Bann. Vielgeliebte, längst vergessene Melodien aus vergangener Zeit durchdringen Ihre Seele und entlassen Sie nach einem wohltuenden und unterhaltsamen Abend in die Nacht, und sicherlich haben auch Sie danach Lust, sich sofort ins Auto zu setzten und gen Süden zu fahren.

Eintritt: Regulär 18,- € . Mitglieder des Vereins KlangKunst e. V. 15,- € . Schüler/Studierende 12,- €.

Tickets/Reservierungen bei Herbert „Herbie“ Leis per E-Mail oder telefonisch unter +49 721 49972877